Dazu erklärt Christoph Schwab, Vorstandsvorsitzender des DRK Fulda: „Der internationale Austausch auf Augenhöhe ist uns wichtig, aber auch die Innovation.“ Die dreitägige internationale Fachmesse für Feuerwehr und Rettung wurde am Donnerstag im Burgenland offiziell eröffnet. Rund 150 Aussteller aus zwölf Ländern vernetzen sich dort zum dritten Mal, um auf europäischer Ebene Krisen und Katastrophen besser meistern zu können. Das DRK Fulda ist bereits seit der ersten SIGNAL 112 im Jahr 2023 als Partner und Aussteller der Messe dabei.
Erstmals offiziell vorgestellt hat das DRK Fulda einen nagelneuen Landrover Defender mit Spezialausbau. Er ist in Fulda an der Hauptverwaltung des Roten Kreuzes stationiert und wird künftig für den Katastrophenschutz ebenso eingesetzt wie für den Transport von Organen von Krankenhaus zu Krankenhaus in Mitteldeutschland. Dazu berichtet Christian Erwin aus der DRK-Geschäftsleitung: „Der Allrounder ist vielfältig einsetzbar und das Ergebnis eines perfekten Zusammenspiels vom Autohaus Sorg in Fulda und der Firma EDAG Engineering GmbH, Abteilung Spezialfahrzeugbau, die ebenfalls hier auf der SIGNAL 112 als Aussteller vertreten ist.“
DRK steht für Tradition, Innovation und Fortschritt
Weiterhin hat das DRK Fulda am Messestand einen neuen Krankentransportwagen von Ambulanz Mobil in Oberwart präsentiert. Das Fahrzeug ist mit neuester vollelektrischer Tragentechnik aus dem Hause Stollenwerk, rückenschonend für die Retter, ausgestattet. Zwei weitere Highlights und beliebte Foto-Motive waren das einzigartige Harley-Davidson-Einsatzmotorrad und der historische Krankenwagen „Bulli“ vom Typ VW Bus T1. Das DRK Fulda steht für Tradition, Innovation, Professionalität und Fortschritt. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Projekten, die wir in Fulda etablieren können. Das gilt beispielhaft auch für POCUS“, sagt Schwab. Adrian Böhm, Medizinischer Leiter Fachbereich Notfallmedizin beim DRK Fulda und Projektleiter Point-of-Care-Ultraschall (POCUS), ergänzt: „Unser Ziel ist es, Rettungsfachpersonal so auszustatten, dass es den Patienten optimal versorgen kann. Ultraschall kann dabei ein wertvoller Baustein sein.“
