Anzeige 13.03.2026

Darts, Beratung und Leidenschaft: Willkommen bei Mr. Dart in Fulda

Fulda (jah) – Vom Hobby zum eigenen Laden: In der Frankfurter Straße in Fulda hat sich „Mr. Dart“ in den vergangenen drei Jahren zu einer festen Adresse für Dartsportenthusiasten entwickelt. Inhaber Stefan Michel verbindet hier Leidenschaft, Erfahrung und persönliche Beratung – und trifft damit den Nerv einer wachsenden Szene.

Foto: Janosch Hensel

Wer die Tür von Mr. Dart in der Frankfurter Straße öffnet, merkt schnell: Hier steckt echte Leidenschaft im Detail. Regale voller Darts, Flights, Shafts und Boards, dazu eine Scheibe zum Ausprobieren – und mittendrin Inhaber Stefan Michel, der seine Begeisterung für den Sport gerne mit seinen Kunden teilt.

Der 39-Jährige betreibt den Fachladen seit inzwischen drei Jahren – neben seinem Vollzeitjob. „Zum 1. April erfolgte damals die Gründung, und am 1. Juni sind wir hier offiziell gestartet“, erinnert sich Michel – damals noch deutlich kleiner: „Da war nur der vordere Raum. Aber das Dartsfieber hat immer mehr Leute gepackt, also haben wir nach und nach erweitert.“ Heute stehen zwei Räume voller Equipment zur Verfügung – und die Nachfrage wächst weiter. Kein Wunder, denn der Dartsboom ist auch in Fulda längst angekommen. „Der Sport hat sich komplett verändert“, sagt Michel. „Früher war das eher ein Kneipensport. Heute findet man Dart überall – in Vereinen, Hallen und bei Turnieren.“

Einen großen Anteil daran habe auch der neue Hype um junge Profis: „Durch Spieler wie Luke Littler ist der Boom riesig geworden. Das war wirklich nochmal ein Auslöser.“ Doch für Michel ist Darts schon viel länger ein wichtiger Teil seines Lebens. „Ich spiele seit fast 25 Jahren, angefangen habe ich mit 15“, erzählt er. Erfahrung hat er reichlich: Von der Regionalliga bis zur Bundesliga war alles dabei.

Diese Erfahrung kommt den Kunden im Laden zugute. Denn bei Mr. Dart geht es nicht nur ums Verkaufen – sondern auch um Beratung. „Ein Pfeil ist nicht einfach nur ein Pfeil“, erklärt Michel. „Es gibt verschiedene Formen, unterschiedliche Grips. Viele wollen die Darts vorher in die Hand nehmen und ausprobieren.“ Genau dafür ist der Fachhandel wichtig: „Online sieht man das alles nur auf Bildern – hier können die Leute testen und direkt merken, was zu ihnen passt.“

Das Sortiment ist entsprechend breit: Steel- und E-Darts, Dartboards, Zubehör und zahlreiche Markenprodukte. Besonders gefragt seien aktuell Steel-Darts. „Ich hätte eigentlich gedacht, dass in Fulda mehr E-Dart gefragt ist“, sagt Michel. „Aber der Steeldart-Boom ist enorm.“ Dabei spielen längst nicht nur sportliche Aspekte eine Rolle. Auch die Optik wird für viele Spieler immer wichtiger. „Früher waren die Pfeile meist einfach silber“, erzählt Michel. „Heute muss es bunt sein, knallig, auffällig. Das Auge spielt einfach mit.“

Unterstützung im Laden bekommt Stefan Michel von seiner Schwester, die seit etwa einem Jahr regelmäßig mithilft. Gemeinsam stemmen sie den Betrieb – inklusive wachsender Öffnungszeiten. „Früher hatten wir nur drei Tage die Woche auf“, sagt Michel. „Mittlerweile klingelt hier schon morgens um neun das Telefon oder die Tür, weil Leute rein wollen.“ Trotz der positiven Entwicklung bleibt der Laden für Michel vor allem ein Herzensprojekt. Hauptberuflich arbeitet er weiterhin in der Industrie und beendet seinen Arbeitstag meist am frühen Nachmittag – danach geht es direkt in den Dartshop. „So kann ich beides gut verbinden“, sagt er.

Auch in Zukunft soll Mr. Dart weiter wachsen. Ein Online-Shop ist bereits in Planung, um die steigende Nachfrage noch besser bedienen zu können. „Der Markt geht natürlich auch stark ins Internet“, sagt Michel. „Aber gerade bei Darts ist es wichtig, dass man sie vorher mal in der Hand hatte.“ Bis dahin bleibt der Laden in der Frankfurter Straße vor allem eines: ein Treffpunkt für Einsteiger, Hobbyspieler und ambitionierte Dartfans aus der ganzen Region. Oder, wie Stefan Michel es selbst sagt: „Wer Darts spielt – oder anfangen möchte – der ist hier genau richtig.“

Tolle Angebote bei Mr. Dart in der Frankfurter Straße. Fotos: Janosch Hensel