„Ochsenhausen ist eine sehr starke Mannschaft“, weiß Frauenholz und hebt insbesondere den Japaner Shunsuke Togami hervor: „Der ist immer für zwei Punkte gut. Es wird sehr schwer, dort zu gewinnen.“ Die Bilanz des Weltranglisten-18. spricht für sich: Von bislang 17 Duellen konnte Togami 14 gewinnen, darunter auch sein Einzel im Hinspiel in Fulda, als er TTC-Starspieler Dimitrij Ovtcharov beim 3:1 keine Chance ließ – lediglich Bremens Mattias Falck und Saarbrückens Darko Jorgic gelang es überhaupt, Togami zu schlagen.
Doch auch der übrige Kader des Teams aus dem südlichen Baden-Württemberg kann sich sehen lassen, das wissen auch die Maberzeller: „Ochsenhausen steht nicht umsonst auf dem fünften Tabellenplatz“, betont Frauenholz: „Sie sind ambitioniert und wollen sicherlich noch die Playoffs erreichen.“ Bei vier Punkten Rückstand auf den derzeitigen Tabellenvierten Bergneustadt wäre ein Heimsieg gegen den TTC wichtig – doch die Gäste aus der Barockstadt wollen alles daran setzen, das zu verhindern: „Wir werden alles geben, um dort zu gewinnen“, gibt Frauenholz die Marschroute vor und erinnert an das letzte Ligaspiel in Grünwettersbach Mitte Februar: „Dort sah es ebenfalls nicht so günstig aus und wir haben es trotzdem geschafft, die Partie zu ziehen.“ Mit 0:2 lag der TTC in Grünwettersbach bereits zurück, ehe starke Leistungen von Jonathan Groth und Ruwen Filus die Maberzeller wieder zurück ins Spiel brachten – das Doppel war schließlich eine deutliche Angelegenheit.
Apropos Groth und Filus: Auf das Duo wird es auch beim Gastspiel in Ochsenhausen verstärkt ankommen, denn Dimitrij Ovtcharov wird den Maberzellern aller Voraussicht nach nicht zur Verfügung stehen: „Er ist krank, ich gehe davon aus, dass er nicht spielen können wird“, erläutert Frauenholz: „Ansonsten sind aber alle dabei.“ Neben Groth und Filus wird also auch Fanbo Meng gegen den Tabellenfünften über sich hinauswachsen müssen – das gelang allerdings schon in Grünwettersbach, wo Ovtcharov ebenfalls fehlte und der TTC die zwei Punkte dennoch mit nach Fulda nahm. „Wir werden versuchen, das am Sonntag ähnlich zu gestalten“, hofft Frauenholz abschließend.
