Tischtennis 21.03.2026

Bundesliga – Endlich wieder Heimsieg? – Maberzell gegen Grenzau

Fulda (pf) – Die Tischtennis-Bundesliga ist auf der Zielgeraden. Doch wenngleich der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell sportlich eher im grauen Mittelfeld unterwegs ist, heißt das lange nicht, dass die Saison austrudelt: Für die Kontrahenten geht es noch um etwas, und am Montag um 19 Uhr wollen die Maberzeller in der Hubtex-Arena gegen den TTC Zugbrücke Grenzau schonmal ihre Heimbilanz aufbessern.

Ob es Maberzells Fanbo Meng wieder mit Yi-Hsin Feng zu tun bekommt? Jedenfalls ist der Grenzauer (rechts am Bildrand) aktuell in Topform. Archivfoto: Christine Görlich

„Das Abstiegsgespenst müsste verscheucht sein“, freut sich Maberzells Präsident Stefan Frauenholz über die Entwicklung, die die schwierige Saison doch noch genommen hat: Mit den Auswärtssiegen in Bad Königshofen, Grünwettersbach und Ochsenhausen kämpften sich die Osthessen weit genug von den unteren Rängen weg. Nun gilt es, das Bestmögliche aus der Restrunde herauszuholen – sowohl punktetechnisch, als auch was die Platzierung angeht.

Eine ausgeglichene Bilanz beispielsweise wäre wünschenswert – aktuell stehen acht Siege zehn Niederlagen gegenüber. Bis Saisonende verbleiben noch zwei Heimspiele, die der TTC natürlich auch für seine Fans erfolgreich gestalten möchte. Schließlich liegt der letzte Heimerfolg schon rund vier Monate zurück, es war das 3:2 gegen Mühlhausen. Das Personal stellt sich für das Duell am kommenden Montag, für das es auch noch Karten gibt, selbst auf: Filus, Meng und Groth werden aufschlagen – Ovtcharov ist noch gesundheitlich angeschlagen. „Bei ihm gehen wir da kein Risiko“, sagt Frauenholz auch deshalb, weil es tabellarisch um nicht mehr allzu viel geht.

Das gilt auch fast für den nächsten Gegner: Der TTC Zugbrücke Grenzau musste lange bangen im Tabellenkeller, gewann zuletzt aber dreimal in Folge und entledigte sich damit auch den meisten Abstiegssorgen. Ein 3:2 in Mühlhausen, ein 3:1 gegen Dortmund und ein 3:1 gegen Bad Homburg sorgten dafür, dass die Westerwälder nun etwas befreiter nach Fulda reisen können. Beeindruckend: Yi-Hsin Feng trug das Team auf seinen Schultern. „Er steht in den drei Wochen 6:0 und ist richtig gut in Form“, sieht auch Frauenholz.

Ein oder zwei Siege braucht der Gast aber noch, um ganz sicher zu gehen und nicht mehr nach unten abzurutschen – entsprechend wollen die Maberzeller sportlich dagegenhalten und sich nichts vorwerfen lassen. Und natürlich will der TTC die gute Form aus Ochsenhausen in den kommenden Doppelspieltag transportieren, den nach dem Grenzau-Heimspiel am Montag geht es vier Tage später schon wieder zum Knaller nach Saarbrücken.