Handball 06.03.2026

Bezirksoberliga Offenbach-Hanau – Di Meglio übernimmt TV Flieden

Flieden (jk) – Der TV Flieden hat die Weichen für die Zukunft gestellt und den neuen Trainer vorgestellt: Nachdem bekannt war, dass Marc Stallmann zum Saisonende sein Traineramt niederlegt, übernimmt mit Dominic Di Meglio im Sommer ein echter Fliedener Urgestein das Zepter beim Bezirksoberligisten. Der Vorstand sieht sich für die Zukunft bestens aufgestellt.

Von links: Roman Faust (sportliche Leitung), Dominic di Meglio, Thorsten Seng und Werner Müller (Abteilungsleiter). Foto: Verein

„Der Aufwand für Stalli war zu groß. Er wohnt in Gelnhausen und fährt dreimal die Woche zum Training und einmal zum Spiel“, erklärte Thorsten Seng, sportlicher Leiter beim TVF. Im Winter teilte Stallmann der Vereinsführung mit, sein Amt als Trainer im Sommer niederlegen zu wollen. Als der Vorstand erfuhr, dass auch Di Meglio als Trainer der A-Junioren in Gelnhausen aufhören möchte, dauerte es nicht lange und beide Parteien saßen an einem Tisch. „Wir haben direkt das Gespräch gesund und es war sehr positiv“, erläuterte Seng. Mit Di Meglio sichert sich der Verein einen echtes Fliedener Urgestein, der bereits in der Vergangenheit das Trikot des TVF trug und zuletzt in Gelnhausen vier Jahre als Trainer der A-Junioren tätig war. Mit dem neuen Trainer möchte der Verein den nächsten Entwicklungsschritt einleiten und die Weichen für die Zukunft stellen. „Die Karten werden neu gemischt. Wir haben viele gute Spieler aus der zweiten Mannschaft, die in die erste Mannschaft aufsteigen könnten“, blickt der sportliche Leiter in die Zukunft. Zudem soll Di Meglio seine Erfahrung als langjähriger Junioren-Trainer in die Kaderplanung und Mannschaftsentwicklung einfließen lassen und den jungen Eigengewächsen die Möglichkeit geben, sich in der Mannschaft durchzusetzen. „Für die Zukunft sind wir gut aufgestellt“.

Der Fokus liegt aktuell aber ganz klar auf das Aufstiegsrennen. Mit dem TV Langenselbold, dem TV Wächtersbach und den Fliedenern haben drei Mannschaften die Möglichkeit, in der kommenden Saison in der Oberliga-Süd aufzulaufen. „Es ist eng da oben. Wir dürfen uns keine Ausrutscher mehr leisten“, so Seng, der dem Team aber den Druck nimmt. „Unser Ziel war nicht der Aufstieg. Wenn wir es schaffen, nehmen wir es gerne mit“. Für Stallmann wäre der Aufstieg ein schöner Abschied. „Eigentlich wollte er nur ein halbes Jahr als Aushilfe bleiben. Daraus sind dreieinhalb Jahre geworden. Wenn es mit dem Aufstieg funktionieren würde, wäre es wunderbar für ihn“, bedankt sich Seng abschließend: „Marc hat einen super Job gemacht und wir sind ihm sehr dankbar“.