„Egal wer am Ende gewinnt, eine Vorentscheidung ist das nicht“, betonen Schwebens Coach Andreas Weigand und SGD-Übungsleiter Christoph Jöckel unisono. Die Brisanz des Duells lässt sich dennoch nicht leugnen, besonders beim Blick auf die Tabelle: Bei einer absolvierten Partie mehr führt die Spielgemeinschaft aus Wallroth, Breitenbach und Hintersteinau die Liga mit neun Punkten Vorsprung auf den SV Schweben an – beide Teams verloren erst einmal, Schweben leistete sich mit fünf Punkteteilungen allerdings drei Unentschieden mehr als der Spitzenreiter. „Es ist natürlich eine spannende Konstellation, Distelrasen ist im Vorteil, einfach weil sie mehr Punkte haben als wir“, blickt Andreas Weigand voraus, betont aber, dass sein Team ebenfalls den Rückspiegel im Blick hat: „Wir wollen auf jeden Fall in die Relegation, und ob dann nach oben noch etwas geht, sehen wir am Freitagabend. Ich glaube aber, auch mit Blick auf die verbleibenden Spiele, dass eine Saison durch so ein Spiel gut und gerne kippen kann.“
Christoph Jöckel auf der anderen Seite geht das Spitzenspiel mit seinem Team an wie jede andere Begegnung auch: „Wir müssen das nicht heißer kochen, als es ist. Es sind noch zehn Spiele danach, 30 Punkte sind noch zu vergeben – egal wie das am Freitag ausgeht.“ Der SGD-Coach sieht beide Mannschaften auf Augenhöhe, warnt jedoch vor der Geschwindigkeit und der Erfahrung des Gegners: „Sie kommen mit viel Tempo über die außen, dazu kommen erfahrene Spieler wie Christian Birkenbach. Aber wir gehen mit dem klaren Ziel in die Partie, das Spiel zu gewinnen.“ Personell können beide Teams mehr oder weniger aus dem Vollen schöpfen, beim Spitzenreiter fehlen die Langzeitverletzten Hendrik Heil, Phillipp Lenkersdörfer und Luca Müller weiterhin. „Die Tagesform wird entscheidend sein“, betonen beide Trainer gleichzeitig, der Druck liegt jedoch vermehrt auf den Gastgebern, wenn die Schwebener den Tabellenführer nicht aus den Augen verlieren wollen. „Wenn wir oben angreifen wollen, liegt der Druck eher bei uns, auch wenn er gar nicht so hoch ist. Wir wollen natürlich so viele Spiele wie möglich gewinnen, auch wenn wir uns anfangs nicht vorgenommen haben, direkt wieder aufzusteigen“, betont Andreas Weigand abschließend.
A-Liga Süd
Freitag
19 Uhr
Schweben – Distelrasen
20 Uhr
Herolz – Sinngrund
Sonntag
13 Uhr
Oberzell/Züntersbach II/Weichersbach I – Oberkalbach (in Züntersbach)
Gundhelm/Hutten II – Herolz (in Hutten)
15 Uhr
Rommerz – Niederzell
Mottgers/Schwarzenfels – Schweben (in Schwarzenfels)
Höf und Haid – TV Neuhof
Distelrasen – Marjoß/Mernes (in Breitenbach)
Marborn – Sterbfritz/Sannerz
Sinngrund – Neuhof II/Hattenhof I (in Altengronau)
