Während der VfB Friedberg konstant fünfmal pro Viertel traf, kamen die Fuldaer mit dem Tore werfen nicht hinterher. „Sie haben verdient gewonnen. Schwimmerisch sind wir fit, aber immer noch nicht so, wie wir sein wollen. Und Friedberg war heute körperlich stärker“, sagte Fuldas Trainer David Horvath, der auch selbst wieder ins Becken steigen musste, und immerhin auch einen Fortschritt zum Hinspiel (9:21) sah: „Ich sehe die Entwicklung, sie ist zwar langsam, aber sie ist da. Wir haben gekämpft, Möglichkeiten waren wieder da, aber mehr war nicht drin“.
Zu keinem Zeitpunkt führten die Wasserfreunde im Heimspiel, liefen stets hinterher und konnten diesmal auch kein einzelnes Viertel für sich entscheiden. „Wir wussten, dass wir in jedem Spiel Vollgas geben müssen. Das ist ein Lernjahr für uns, die Jungs sollen so viel Spielpraxis sammeln, wie es geht“, so der Coach. Unterstützt wurden die Wasserfreunde im Heimspiel zumindest lautstark: Am Samstagnachmittag spielte die U14 in der Gruppe A der Süddeutschen Meisterschaften ihre ersten beiden Spiele und gewann diese. Danach blieben viele Spieler und auch Eltern noch für das Zweitliga-Match. Horvath wünschte dem Nachwuchs noch viel Erfolg – das entscheidende Spiel der U14 steigt am Sonntag (14.50 Uhr) im Sportbad Ziehers, dann spielt der Wasserfreunde-Nachwuchs gegen den Post-SV Nürnberg, der auch beide bisherigen Spiele gewann.
Auf die Männer der Wasserfreunde warten nun derweil ganz harte Wochen: „Wir haben vier Auswärtsspiele in drei Wochen“, gab Horvath an. Dazu zählen Nürnberg, München, Ludwigshafen und Weiden.
Wasserfreunde Fulda: Rossbach; C. Möller, J. Möller, Hörl (2), Atzert (1), Bary (2), Koch, Horvath (4), Hartung, O. Demir, Mohamed, Flamme (2), Licht, Kreß (1).
