Die First Lego League zählt seit Jahren zu den bedeutendsten Robotik- und Forschungsprogrammen weltweit. Kinder und Jugendliche entwickeln über Monate autonome Roboter, forschen zu wechselnden Themen und präsentieren ihre Ergebnisse vor einer Jury. Neben technischem Know-how spielen Teamgeist, Kreativität und Problemlösefähigkeit eine zentrale Rolle. In der Saison 2025/26 drehte sich alles um „Unearthed“ – die Welt der Archäologie. Die Fuldaer Jugendlichen entwickelten dazu innovative Lösungsansätze und holten sich fachliche Einschätzungen von Expertinnen und Experten ein.
Beim Regionalentscheid an der Hochschule Fulda überzeugten Mia Gesang, Tim Herbert, Benedikt Naujoks, Felix Hohmann und Henry Müller unter Coach Daniel Rausch in allen vier Wettbewerbskategorien: Robot-Game, Robot-Design, Forschung und Teamwork. Ihr Roboter „KeKe“ meisterte anspruchsvolle Aufgaben, die Präsentationen überzeugten – und der Teamzusammenhalt beeindruckte die Jury. So lösten sie souverän das Ticket für den Qualifikationswettbewerb in Siegen. Zwar gelang dort nicht die erhoffte Spitzenpunktzahl im Robot-Game, doch in allen Jury-Disziplinen zeigte das Team erneut außergewöhnliche Leistungen. Ergebnis: Platz zwei unter den Champions und die Qualifikation für das D-A-CH-Finale am 18./19. April in Leipzig. Dann folgte die große Überraschung: Als einziges Team aus Hessen und eines von drei deutschen Teams wurde „1337.exe“ für das FLL Korea Open Invitational nominiert. Vom 3. bis 5. Juli vertreten die Fuldaer Jugendlichen ihre Schule, ihre Stadt und ihr Land in Jeonju, südlich von Seoul – im Austausch mit Teams aus aller Welt. Für die Jugendlichen ist es eine einmalige Chance, Technikbegeisterung international zu leben.
Ein Erfolg, der viele Mitstreiter hat
Unterstützt wird das Team unter anderem von HKS und der Hochschule Fulda. Wer die Reise zusätzlich fördern möchte, kann dies über den Förderverein tun: Förderverein „Wir Freunde des Domgymnasiums e. V.“, Stichwort: „Robotik-Team 1337.exe“, IBAN: DE79 5305 0180 0000 0747 37 (Spendenquittung möglich). Das Team ist hochmotiviert – und Fulda kann stolz sein: „1337.exe“ zeigt, welche Energie, Kreativität und technische Exzellenz in der jungen Generation steckt.
