Geduld war gefragt für die SGEL und Trainer Andjelko Urosevic: Am Ende war es eine knappe Kiste, das Kopfballtor von Ferhat Yildiz nach einer Flanke von Levi Köller kurz nach dem Seitenwechsel entschied die Partie gegen defensive Gäste aus Gudensberg. „Wir wollten nicht zu offen stehen, aber zuhause natürlich schon spielbestimmend sein. Wir mussten auf die schnellen Leute vom Gegner aufpassen, aber ich denke, am Ende hat es sich ausgezahlt“, so der Coach.
Der Sieg ging völlig in Ordnung für die SG Eiterfeld/Leimbach, die über weite Strecken des Spiels den Ton angegeben hatte. Gudensberg kam ab und an nur gefährlich nach vorne, teilweise durch Unsicherheiten der Gastgeber in der Defensive. Doch gerade nach dem Treffer zum 1:0 geriet der Kasseler Gruppenligist nochmal ordentlich ins Schwimmen, die SGEL war am Drücker – verpasste aber nur das zweite Tor, das für das Rückspiel noch etwas mehr Ruhe gebracht hätte. „Es ist alles offen, aber für uns ist die Situation jetzt natürlich angenehmer, weil Gudensberg im Rückspiel nun das Spiel machen muss, und wir Räume bekommen werden“, sagte Urosevic. Mit Phil Kramer stand ein Leader auch in der Startelf, der im Mai erst von einer langen Verletzungspause zurückgekehrt war. „Natürlich hilft er uns, mit seiner Präsenz und seiner Personality. Er gib Sicherheit und das wiederum gibt den anderen mit Offensivdrang mehr Freiheiten“, so der Trainer.
Am Sonntag um 15.30 Uhr steigt das Rückspiel im Weinbergstadion Gudensberg.
Eiterfeld/L.: Budenz; Preis, Kurz, Rakk (90.+1 F. Petrich), J. Winter (88. R. Köller), Kramer, Schilling, Hildebrand, Mertens, L. Köller, Yildiz.
Gudensberg: Rausch; Prüfer, Janzow (64. Herbener), Kühlewind, Daumer (73. Melnarowicz), Rohmann, Heiderich (64. N. Siebert), T. Siebert, Hillebrand, Jungermann (79. Körner), Berisha.
Schiedsrichter: Thorsten Eick (TSV Eifa)
Tor: 1:0 Ferhat Yildiz (48.)
Zuschauer: 950
