Lokales FD 28.06.2026

Spatenstich für Radwegekirche – Ort der Begegnung entsteht

Elters (lg) – Offizieller Spatenstich für ein großes Projekt: Radwegekirche Milsenburg soll ein ökumenischer Ort der Begegnung, der Stille und der Besinnung werden. Vertreter aus Kirche, Politik und dem Förderverein betonten bei der Veranstaltung am Samstag am Ortsrand von Elters die Bedeutung des Vorhabens für die Region und würdigten das jahrelange Engagement aller Beteiligten.  Die Radwegekirche soll künftig Radfahrer, Wanderer und Besucher willkommen heißen und zu einem neuen Anziehungspunkt in der Rhön werden.

Foto: Christine Görlich.

Mit einem feierlichen Gottesdienst und dem anschließenden Spatenstich wurde der Bau der Radwegekirche direkt am Milseburgradweg offiziell begonnen. Zahlreiche Gäste nahmen an der Veranstaltung teil und begleiteten den Start des besonderen Projekts. Ein weiterer Programmpunkt war die Übergabe eines Schecks über 500 Euro vom Team des Hessisch-Bayrischen Radvierers in Elters an Uwe Bergmann, Kassenwart des Fördervereins. Die Spende soll die weitere Umsetzung des Projekts unterstützen.  Der Vorsitzende des Fördervereins, Georg Ander-Molnár, erklärte: „In dieser Kirche wollen wir uns mit anderen Menschen treffen. Es soll eine ökumenische Kirche sein von Anfang an.“ Die Kirche solle Menschen zusammenbringen und Raum für Begegnung und Gemeinschaft schaffen.

Die Kirche soll ein neues Highlight direkt am Milseburgradweg werden, auf dem zahlreiche Pendler, Ausflügler und Touristen unterwegs sind. Petersbergs Bürgermeisterin Claudia Brandes sagte: „Wir wollen diesen Radweg sanieren, damit er seine gute Infrastruktur weiter hält.“ Kreisbeigeordneter Herrmann Müller bezeichnete die Radwegekirche als Bereicherung für den Landkreis: „Eine Radwegekirche – das hat noch keiner.“ Zudem wünschte er sich, dass der neue Ort, ein Ort der Stille, der Begegnung und der Freude werde und sprach allen Beteiligten seine Wünsche für eine unfallfreie Bauzeit aus. Auch die Elterser Ortsvorsteherin Christina Dehler erinnerte an den langen Einsatz des Fördervereins. „Über Jahre hinweg wurde unermüdlich für dieses Projekt gekämpft“, sagte sie. Ihr Wunsch sei, dass die Radwegekirche ein einladender Rastplatz für Geist und Seele werde.

Pfarrer Piotr Kownacki hob die Bedeutung der Kirche für die Menschen hervor. „Wir brauchen Menschen, die diese Kirche brauchen“, erklärte er. Außerdem wünsche er sich, dass die Radwegekirche ein Anziehungspunkt werde und auch kommende Generationen erreiche. Weitere Grußworte sprachen Parlamentarischer Staatssekretär im Bundestag Michael Brand, SPD-Unterbezirksvorsitzender Andreas Maraun und Landtagsabgeordneter Sebastian Müller. Dieser betonte: „Hier soll ein Ort der Stille und der Besinnung entstehen, der Besucherinnen und Besuchern einen beeindruckenden Blick auf die Rhön bietet“.

Spatenstich für die Radwegkirche in Elters. Fotos: Christine Görlich.