Insgesamt traten 24 Teams aus Schulen in Fulda, Schlüchtern und dem Vogelsbergkreis gegeneinander an. Rund 18 Wochen lang hatten die Schülerinnen und Schüler in Arbeitsgemeinschaften an ihren Lego-Robotern gearbeitet. Am Finaltag präsentierten sie ihre Lösungen einer Jury und stellten sich verschiedenen Aufgaben – vom Stapeln von Schwämmen über das Sortieren von Dosendeckeln bis hin zum Transport von Fässern.
„Das ist die dritte Runde und jedes Jahr sind es mehr Teams, mehr Schüler und mehr Schulen, die teilnehmen“, freute sich Johannes Strott, Teamleiter Marketing bei FFT. Ziel des Wettbewerbs sei es vor allem, junge Menschen für die MINT-Fächer sowie für Maschinenbau, Engineering und Robotik zu begeistern. „Wir wollen Schüler langsam an diese Berufsfelder heranführen.“
Gleichzeitig bietet der Wettbewerb dem Unternehmen die Möglichkeit, frühzeitig Kontakt zu potenziellen Auszubildenden aufzubauen. „Bestes Marketing, was man machen kann. Man hat die Leute, die man ansprechen möchte, direkt vor Ort – es ist genau unsere Zielgruppe hier im Haus, die später eventuell einmal in diese berufliche Richtung gehen möchte“, sagte Strott. Ausbildungsbroschüren lägen bewusst aus, damit interessierte Jugendliche später den Weg zu FFT finden.
Die Idee für den Wettbewerb entstand aus eigener Erfahrung. Strott war selbst Mitglied einer Robotik-AG und erinnert sich daran, dass nach den regulären Wettbewerben im zweiten Schulhalbjahr häufig passende Projekte fehlten. „Da habe ich mich irgendwann daran erinnert und gesagt: Lasst uns doch so einen Wettbewerb ausrufen, damit die Schüler etwas Sinnvolles haben.“ Gemeinsam mit Lehrkräften entwickelte FFT daraufhin das heutige Konzept.
Besonderen Wert legt das Unternehmen darauf, nicht nur technische Höchstleistungen auszuzeichnen. In jeder der drei Wettbewerbskategorien wurden deshalb jeweils zwei Preise vergeben – einer für die technisch beste Lösung und einer für die beste Teamleistung. „Auch Teams aus der fünften oder sechsten Klasse können so ausgezeichnet werden, obwohl sie technisch natürlich noch nicht auf dem Niveau älterer Schüler sind“, erklärte Strott. So würden auch Teamarbeit, Kommunikation und gemeinsames Problemlösen honoriert.
Nach der Siegerehrung konnten sich die Nachwuchstüftler bei Bratwürstchen und Getränken stärken. Für die Sieger gab es Medaillen, Urkunden und Kinogutscheine. Alle Teilnehmenden erhielten zudem eine Trinkflasche als Erinnerung an den Wettbewerb.
Ergebnis:
Dosendeckeldurcheinander
Technisch anspruchsvollste Lösung:
Dr. Botastics (Mittelstufe - Bildungsunternehmen Dr. Jordan Fulda)
Beste Teamleistung:
Stein Tech Hackers (Freiherr-vom-Stein Schule)
Transportfahrzeug
Technisch anspruchsvollste Lösung:
WigBots (Wigbertschule)
Beste Teamleistung:
Die schnellen Hühner (Rabanus-Maurus-Schule Fulda)
Hochstapler
Beste Teamleistung:
DomRobs KTM (Rabanus-Maurus-Schule Fulda)
Technisch anspruchsvollste Lösung:
Marbots Juniors (Marianum Fulda)
