Durch den fünften Sieg im fünften Spiel und den Erfolg beim direkten Verfolger rückt der Meisterschaftstraum für die Fuldaer immer näher – von einer Vorentscheidung im Kampf um den Titel wollte Jonas Heck nach dem deutlichen Sieg in Mittelhessen aber noch nichts wissen: „Das ist es in keinem Fall. Wir haben auch heute wieder einige Sachen gesehen, an denen es zu arbeiten gilt“, betonte der Head Coach und spielte dabei insbesondere auf die Leistung der Offense in Halbzeit zwei an: Nur noch ein Touchdown gelang den Saints in den letzten beiden Vierteln – und die anschließende Two-Point-Conversion trugen die Mercenaries für zwei Punkte auch noch in die Fuldaer Endzone zurück. „Ich weiß nicht, ob das an der Hitze lag, aber wir haben nach der Pause offensiv gar nichts mehr hinbekommen“, haderte Heck: „Wir haben sogar die Starter bis zum Ende draufgelassen, aber leider kam da nicht mehr viel ehrlicherweise.“ Ganze vier Interceptions leisteten sich die Domstädter in Durchgang zwei, „da gehen ein paar vielleicht auch auf meine Kappe, bei den anderen waren es Abstimmungsprobleme. Da waren blöde Fehler dabei“, ärgerte sich Heck.
Dass hintenraus dennoch überhaupt nichts mehr anbrannte, lag vor allem an der Defense der Fuldaer: Abgesehen von den zwei Marburger Punkten nach der fehlgeschlagenen Two-Point-Conversion ließen die Saints lediglich ein Field Goal zu. „Die Defense hat das ganze Spiel dominiert, das war extrem gut. Wir haben nur drei Punkte erlaubt. Dank dieser Leistung ist es am Ende nicht nochmal eng geworden“, lobte der Fuldaer Head Coach, richtete den Blick aber direkt wieder nach vorne: Nach drei Wochen Pause vor dem Spiel in Marburg geht es für die Saints nun bereits am kommenden Wochenende weiter, dann gastieren Heck und Co. bei den Rüsselsheim Crusaders: „Heute Abend genießen wir den Sieg, gehen aber auch schon etwas in die Analyse und ab morgen beginnt dann die Vorbereitung auf das Spiel in Rüsselsheim“, betonte Jonas Heck abschließend.
