Deutlich weniger Starter als im Vorjahr waren in Neuhof mit dabei, bedauerte der Radvierer-Vorsitzende Manfred Herget: „Wir hatten 663 Teilnehmer, aber leider hat es auch so gegen 10 Uhr geregnet – das ist die Zeit, wo die meisten Familien noch zu uns kommen“. Frühs und auch gegen Mittag waren die Bedingungen hingegen super, der eine oder andere hatte also Glück mit dem Wetter. Doch auch vom Regen ließen sich viele nicht aufhalten: „Ein paar haben sich getraut, bei Regen loszufahren. Sie wurden zwar geduscht, aber alle hatten ihren Spaß“, so Herget. Und wer bis nachmittags blieb, konnte sich freuen: Bei der Tombola gegen 14 Uhr konnten aufgrund der geringen Beteiligung viele gute Preise abgestaubt werden.
Dennoch lobt Herget in erster Linie auch die Organisation des RSC Monte Kali Neuhof um den Vorsitzenden Frank Eisenstein: „Es hat alles super funktioniert – über 60 Helfer hatten alles vorbereitet und das ist super angenommen worden“. Von einem Caterer war der Verein umgestiegen auf die eigene Versorgung vor Ort, und für optimale Verpflegung war gesorgt. Auch Schirmherr Michael Brand sprach ein Grußwort zum Start der neuen Radvierer-Saison, ebenso war Gerhard Brink von der Verkehrswacht zugegen und bot Fahrradhelm-Beratung und mehr an.
Wie Herget weiterhin positiv feststellte, kamen viele Teilnehmer mit dem Rad schon zum Treffpunkt – „das spart in der heutigen Zeit Sprit und Geld, und man tut noch etwas für seine Gesundheit“. Das Vorstandsteam freut sich indes auf die weitere Saison – nächste Station ist die TSG Mackenzell, die am 28. Juni „Rund um den Ulmenstein“ einlädt. Herget selbst hat die Verantwortung für den Tag bei „seiner“ TSG an Matthias Pappert abgegeben, doch freut sich, dass der Radvierer weiterhin fester Bestandteil im Jahreskalender ist: „Einige hatten uns schon das Ende prophezeit. Aber wir haben Corona überstanden, die Zahlen sind durchaus stabil und die Sponsoren signalisieren, weiterzumachen“.
