Er dankte ihm für seine Tätigkeit als Fachberater in komplexen technischen Sachfragen und überreichte ihm die Dankesurkunde des Bundesinnenministers. „Durch seine Mitwirkung bei der Erstellung von Konzeptionen und Einsatzverfahren hatte Alfons Werner maßgeblichen Anteil an der Weiterentwicklung des Technischen Einsatzdienstes der Bundespolizei", unterstrich Abteilungsführer Carsten Decker.
1983 als Polizeiwachtmeister im Bundesgrenzschutz eingestellt, qualifizierte sich Werner bis zum Hundertschaftsführer der Technischen Einsatzhundertschaft. Er trug Verantwortung für 105 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie für hochwertige Führungs- und Einsatzmittel der Spezialtechnik wie Wasserwerfer, Dekontaminationsanlagen und Trinkwasseraufbereitung.
Alfons Werner blickt dankbar auf seine Dienstzeit, die bis zur Grenzüberwachung im ehemals geteilten Deutschland der 80er Jahre zurückreicht. In den letzten Jahren prägten zahlreiche komplexe Großeinsätze seine Laufbahn: „Über die Hotspots, in denen wir mit vielen Polizeieinheiten tätig waren, berichteten im Anschluss die Nachrichtensender.“ In Erinnerung bleiben ihm auch mehrere Katastropheneinsätze anlässlich von Hochwasserlagen, zuletzt 2021 im Ahrtal. „Die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten, die mir die Bundespolizei geboten hat, waren phänomenal“, resümierte der scheidende Hundertschaftsführer.
Alfons Werner möchte im Ruhestand sportlich aktiv bleiben und mit seiner Ehefrau im Wohnmobil auf Reisen gehen.
