CSC Kassel war erst im Vorjahr aus der Verbandsliga Nord aufgestiegen und will nun den Abstieg verhindern. Den ersten Schritt machten die Nordhessen im Halbfinale mit zwei Siegen gegen TuS Hornau. Die SG Bornheim wiederum schaltete die SG Bad Soden – etwas knapper – aus und will nun endlich den Aufstieg in die Hessenliga schaffen. Bereits im Jahr 2023 schnupperten die Bornheimer Final-Luft, siegten vor drei Jahren im Halbfinale gegen die SG Bronnzell und scheiterten schließlich am TuS Dietkirchen (damals im Endspiel in Fernwald-Steinbach).
Nun also Eichenzell: Am Mittwochabend geht es Tannenhof um Klassenerhalt und Aufstieg gleichermaßen – je nachdem, wer sich durchsetzt. Die Rothosen aus Kassel kennen die Anlage zumindest aus Verbandsliga-Zeiten.
Selbstredend, dass der FC Eichenzell auf gutes Wetter und eine tolle Kulisse hofft, wie Vorstand Heiko Rützel erklärt: „Wir hatten uns letztes Jahr schon mal um eine Relegation beworben und jetzt eben den Zuschlag für diese Konstellation bekommen. Natürlich muss man vorher schon ein bisschen schauen und darauf vorbereitet sein, aber seit Sonntagabend glühen die Drähte“, so Rützel. Am Montagabend setzte die Hessenliga noch eine Videokonferenz mit der Britannia und beiden Vereinen an, damit auch die Rahmenbedingungen vollends geklärt sind. Die Eichenzeller rechnen mit etwa 1000 Zuschauern, wie Rützel mitteilt, besonders Bornheims Zuschauer habe. „Das ist für uns schwierig einzuschätzen, aber 1000 ist eine gute Marke. Wir sind mega happy, dass wir das Spiel bekommen haben, und wollen es mit viel Manpower stemmen“. Auf den Tannenhof sind die Britannen natürlich stolz, und hofft, dass der Anklang bei Nord- und Südhessen ebenso gut ist: „Die Anlage sucht schon ihresgleichen, und wir hoffen auf guten Zuspruch. Es ist ja schließlich das höchste Spiel auf hessischer Ebene, und das einzige in der Region am Abend“. Es ist angerichtet!
