Deutschland gilt vielen als Vorbild der Erinnerung an die NS-Verbrechen. Doch während ein dichtes Netz an Gedenkstätten besteht, gewinnen rechtsextreme Positionen an Einfluss, und die Erinnerung erstarrt oft in Ritualen. Statt kritischer Analyse prägen häufig moralische Appelle und ein einseitiger Blick auf die Opfer das Gedenken. Der Vortrag fragt, wie eine Auseinandersetzung mit Ursachen, Täterschaft und gesellschaftlichen Strukturen des Nationalsozialismus wieder stärker in den Mittelpunkt rücken kann – und warum das gerade für junge Menschen heute relevant ist.
Für Anmeldungen bitte E-Mail an katholische.akademie@bistum-fulda.de
Veranstaltungsort: Katholische Akademie im Bonifatiushaus Fulda, Neuenberger Str. 3-5, 36041 Fulda
