Starke Leistungen der Ligateams
In der 1. Hessischen Triathlon-Liga der Herren sicherten sich Pascal Weis, Jörg Reim, Felix Martella, Felix Sauer und Marco Hahn im Teamsprint einen starken zweiten Platz und untermauerten damit ihre Ambitionen auf den Aufstieg in die Regionalliga. Auch das Damenteam mit Alexandra Ortwein, Pia-Maria Sauer, Alice Minich und Daniela Aguilar überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und erreichte den vierten Platz. Damit sammelten die Athletinnen wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Das besondere Format des Teamsprints stellte hohe Anforderungen an die Mannschaften: Gemeinsam mussten die Teams 750 Meter im Pfordter See schwimmen, geschlossen die Wechselzone verlassen, anschließend die 20 Kilometer lange Radstrecke absolvieren und zum Abschluss fünf Kilometer laufen.
Bei den Damen kamen Alice Minich und Daniela Aguilar als Erste aus dem Wasser. Da beim Teamsprint jedoch die gemeinsame Leistung zählt, warteten sie auf Alexandra Ortwein und Pia-Maria Sauer, bevor das Quartett geschlossen auf die Radstrecke ging. Dort machte sich das gemeinsame Training der vergangenen Wochen bezahlt. Daniela Aguilar verlor im Verlauf des Rennens trotz einer starken Laufleistung den Anschluss, sodass Alexandra Ortwein, Pia-Maria Sauer und Alice Minich den Wettkampf zu dritt beendeten und den vierten Platz sicherten. „Die Stimmung war super und das Rennen im Team hat richtig Spaß gemacht. Wir sind zufrieden mit unserer Leistung“, fasste das Damenteam den Wettkampf zusammen. Auch die Herren zeigten sich begeistert vom Heimrennen: „Das Schwimmen lief besser als erwartet. Auf dem Rad konnten wir uns entscheidend absetzen. Die Laufstrecke in der prallen Sonne war bei 33 Grad die größte Herausforderung. Da war jeder Schwamm mit Wasser über Kopf und Nacken Gold wert.“
Neben den sportlichen Erfolgen stand für den Verein vor allem die erfolgreiche Durchführung des eigenen Wettkampfes im Mittelpunkt. „Es ist eine starke Leistung des gesamten Vereins, eine Veranstaltung dieser Größenordnung mit eigener Kraft zu organisieren und durchzuführen. Ähnlich wie beim Hessentag in Fulda war am Pfordter See ganz Hessen zu Gast“, lautete das Fazit aus den Reihen der Organisatoren.
Nachwuchsarbeit trägt Früchte
Ein besonderes Highlight war erneut der HTV-Cup, bei dem zwölf Nachwuchsathletinnen und -athleten von Tri-Force Fulda an den Start gingen. Je nach Altersklasse mussten unterschiedliche Distanzen im Schwimmen, Radfahren und Laufen absolviert werden. Die jungen Triathletinnen und Triathleten wurden in den vergangenen Wochen intensiv auf ihren großen Tag vorbereitet. Im Rahmen des vereinseigenen Nachwuchsprojekts trainierten sie regelmäßig Schwimmen, Radfahren, Laufen und vor allem die oft entscheidenden Abläufe in der Wechselzone. Mehrere Freiwassereinheiten am Pfordter See, gemeinsame Trainings auf der Wettkampfstrecke sowie das Üben von Wechseln und Massenstarts sorgten dafür, dass die Kinder und Jugendlichen bestens vorbereitet an den Start gehen konnten.
Trotz großer Aufregung vor dem ersten Start meisterten alle Nachwuchsathletinnen und -athleten die Herausforderungen des Wettkampftages mit Bravour. Unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen engagierten Helferinnen und Helfern in der Wechselzone, die beim Auf- und Abhängen der Räder unterstützten und den Kindern zusätzliche Sicherheit gaben. In der Altersklasse Schüler C absolvierten Runa Kraft, Levian Rao, Paulina Marina Buss, Mats Armbrüster, Stelian-Nicolas Tamas, Vincent Hübner und Emilio Martella ihren ersten Triathlon. Besonders hervorzuheben ist Emilio Martella, der bei seinem Debüt einen starken vierten Platz unter 18 Teilnehmenden erreichte und mit der zweitschnellsten Rad- sowie Laufzeit beeindruckte. Auch Tim Armbrüster, Lucas Skrziszoswsky und Oskar Mehlhorn sammelten in der Altersklasse Schüler B ihre ersten Triathlon-Erfahrungen. Für Tim Armbrüster endete der Wettkampf nach dem Schwimmen vorzeitig. Henri Winter startete in der Altersklasse Schüler A und zeigte großen Einsatz. Aufgrund gesundheitlicher Beschwerden konnte er den Wettkampf leider nicht wie geplant beenden. Hanna Otterbein absolvierte in der Jugend A erfolgreich ihren nächsten Triathlon über die Sprintdistanz und erreichte nach 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen eine starke Gesamtzeit von 1:25:41 Stunden.
„Die Kinder und Jugendlichen waren vor dem Start sehr nervös, haben die Herausforderungen bei großer Hitze aber hervorragend gemeistert. Vor allem der Spaß und das gemeinsame Erlebnis standen im Vordergrund“, freute sich das Trainerteam. Mit den starken Leistungen der Ligateams und dem engagierten Nachwuchs blickt Tri-Force Fulda optimistisch in die Zukunft. Der PfordterMan hat einmal mehr gezeigt, dass die Nachwuchsarbeit des Vereins Früchte trägt und der Triathlonsport in der Region weiter wächst.
