„Die erste Mannschaft der SG Aulatal wird in der A-Liga an den Start gehen, die zweite Mannschaft in der B-Liga“, erklärte Bodusch, der auch die Auswirkungen des freiwilligen Abstiegs der SGA auf die anstehenden Relegationsspiele erläuterte: Eine entscheidende Rolle nimmt demnach die SG Eiterfeld/Leimbach ein, die in der Verbandsliga den Relegationsplatz belegt hat und im Halbfinale der Entscheidungsspiele gegen die FSG Gudensberg um den Klassenerhalt kämpft. Im Finale würden der SV Neuhof oder Tuspo Grebenstein warten. „Wenn Eiterfeld die Klasse hält, würden zwei Vereine aus der Kreisoberliga in die Gruppenliga aufsteigen“, erläuterte Bodusch. Das würde die TSG Lütter, die FSG Bebra, die SG Ehrenberg oder Gruppenligist FSG Vogelsberg betreffen, die in dieser Konstellation bereits beim Erreichen des Finals die Klasse halten würde. Aus diesem Grund wurde von Bodusch auch das Endspiel der Relegation zur Gruppenliga um zwei Tage nach hinten verlegt: Ursprünglich sollte das Finale am Dienstag, den 9. Juni auf neutralem Platz steigen. Weil das Finale der Relegation zur Verbandsliga aber erst am 10. Juni über die Bühne geht, findet das Gruppenliga-Finale nun am Donnerstag, 11. Juni, um 19 Uhr auf neutralem Platz statt.
Natürlich haben wir zu diesem Sachverhalt auch bei den Verantwortlichen der SG Aulatal nachgefragt, die SGA will sich im Laufe des Tages in einer Pressemitteilung zur Entscheidung äußern.
Update 12.15 Uhr: Mittlerweile hat sich auch die SG Aulatal zum Rückzug geäußert. Nachfolgend die Pressemitteilung des Vereins im Wortlaut:
„Die SG Aulatal wird ihre erste Mannschaft in der kommenden Saison nicht für die Gruppenliga melden. Aufgrund zahlreicher Abgänge im aktuellen Kader fehlen uns sowohl in der Breite als auch in der Qualität die Voraussetzungen, um weiterhin konkurrenzfähig auf diesem Niveau antreten zu können. Nach intensiven Gesprächen und Abwägungen haben wir uns deshalb zu diesem Schritt entschieden.
Die SG Aulatal wird zur kommenden Saison in der A-Liga einen Neustart wagen. Dabei möchten wir den Fokus darauf legen, wieder eine stabile sportliche Basis aufzubauen, jungen Spielern Perspektiven zu geben und als Verein geschlossen in die Zukunft zu gehen.
Wir möchten den Blick nun nach vorne richten, um die SG Aulatal nachhaltig und stabil für die kommenden Jahre aufzustellen.
Wir möchten uns bei allen Beteiligten für die vergangenen Jahre bedanken. Es war die mit Abstand erfolgreichste Zeit im Aulatal und genau das wird in Erinnerung bleiben. Darauf können alle stolz sein. Wir haben bis zuletzt alle Möglichkeiten und Optionen sorgfältig abgewogen und sind überzeugt, im Sinne des Vereins die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“
