Ziel des Projekts war die Schaffung eines naturnahen, klimaresistenten Gartens, der den Kindern und Jugendlichen der Wohngruppe als Lern-, Erlebnis- und Begegnungsort dient. Gleichzeitig soll der Garten die Artenvielfalt fördern, Umweltbildung stärken und einen Beitrag zu einer klimafreundlichen Innenstadt leisten.
„Der neu geschaffene Garten verbindet auf besondere Weise Natur, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Bildung. Kinder und Jugendliche gestalten aktiv ihren Lebensraum mit und erleben, dass ihr Handeln sichtbar etwas bewirken kann. Das stärkt Selbstvertrauen, Verantwortung und den Blick für die Umwelt“, betont Christof Schneider, Einrichtungsleiter des Jugendhilfeverbunds St. Elisabeth.
Gemeinsam mit Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden des Jugendhilfeverbunds sowie den Kindern und Jugendlichen der Wohngruppe wurde die Fläche in den vergangenen Monaten umgestaltet. Gepflanzt wurden unter anderem Säuleneichen, Obstbäume, Beerensträucher und Kräuter. Zudem entstanden neue Wege, ein Atrium aus Steinblöcken. Ein ausgedienter Bauwagen wurde gemeinsam renoviert und dient ab sofort als ganz besonderer Aufenthaltsort.
Zur Einweihungsfeier übernahmen die Kinder und Jugendlichen der Wohngruppe selbst den Service und trugen eigens gestaltete T-Shirts. Eingeladen waren Nachbarinnen und Nachbarn, Eltern, Lehrkräfte, der örtliche Pfarrer sowie weitere Gäste aus dem sozialen Umfeld. Ein herzlicher Dank gilt dem Backhaus Katzers für die Unterstützung der Veranstaltung mit Broten.
Auch künftig soll der Garten der Wohngruppe Sturmius ein lebendiger Treffpunkt bleiben: Weitere Veranstaltungen sowie die Fertigstellung der Terrasse am Bauwagen sind bereits geplant.
