Lokales FD 08.06.2026

„Dehei!“: Die Eisheiligen ziehen in den Ziegelhof nach Poppenhausen

Hettenhausen (st) – Die „Eisheiligen“ bringen wieder Leben in den Ziegelhof in Poppenhausen. Im kommenden Jahr heißt es: Herzlich Willkommen „Dehei!“. Mit diesem Konzept werden die Gäste bald im „neuen“ Ziegelhof begrüßt.

Der Ziegelhof bei Poppenhausen. Foto: Jasha Günther

Für Michél Günther und sein Team geht es im kommenden Jahr von Hettenhausen nach Steinwand. Foto: Die Eisheiligen

Der Ziegelhof steht nicht länger leer: Der Pachtvertrag, den die „Eisheiligen“ geschlossen haben, beginnt zum 1. Januar 2027. Bis zur Eröffnung stehen allerdings noch sehr viele Dinge an. „Zunächst konzentrieren wir uns auf das Restaurant, das wir zu einem gemütlichen Berggasthof entwickeln möchten“, so der Inhaber Michél Günther. Der Betrieb, der aktuell 40 Mitarbeiter, je nach Saison, beschäftigt, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. „Wir haben eine Heimat gesucht, die unsere Marke widerspiegelt und repräsentiert“, so der Inhaber. Deswegen ist die Wahl auf den Ziegelhof gefallen. „Der Ziegelhof hat uns sofort überzeugt. Die Lage in der Rhön passt perfekt zu unserem Konzept von Regionalität, Handwerk und Natürlichkeit“, so Günther.

Wer den Ziegelhof kennt, weiß, dass dieser nicht nur ausreichend Platz bietet, sondern auch, dass die Atmosphäre dort eine ganz besondere ist. Nicht nur das Restaurant wird neu hergerichtet, sondern auch der Außenbereich. Geplant sind die Eisdiele, ein Biergarten mit Spielplatz und einer Bühne. „Uns ist wichtig, dass der Charakter des Ziegelhofs erhalten bleibt und gleichzeitig optimale Bedingungen für unseren Betrieb geschaffen werden.“ Aber auch das Gästehaus soll mit in Betrieb genommen werden. Geplant ist es, nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten zu schaffen, sondern auch Räumlichkeiten für Workshops und Seminare. „Der Berggasthof schafft Atmosphäre und Identität, die Eisdiele zieht Menschen an und die Gästezimmer geben Raum zum Ankommen“, so Günther, der anfügt: „Events, Kurse und Workshops sorgen das ganze Jahr über für neue Anlässe, wiederzukommen.“  Für ihn entstehe ein Ort, der nicht nur wirtschaftlich tragfähig sei, sondern einer, der dauerhaft lebendig bleibe. Neben Eis-Seminaren soll auch das Angebot ausgebaut werden. Geplant sind neben den Workshops rund um Eis und Lebensmittelhandwerk außerdem Backkurse sowie Genuss- und Themenabende. Aber auch Firmen oder Gruppen können Veranstaltungen buchen.

Nächstes Jahr steht außerdem das zehnjährige Bestehen der „Eisheiligen“ an. „Wir planen auf jeden Fall eine entsprechende Feier beziehungsweise Aktion, um uns bei unseren Kunden und Partnern zu bedanken“, so Günther. Geplant ist, das Jubiläum schon im neuen Standort zu feiern.

Dass Günther mit seiner Idee mal so groß wird, habe er sich vorher nicht vorstellen können. „Dass wir heute an diesem Punkt stehen, macht uns stolz und zeigt, dass sich Leidenschaft und kontinuierliche Arbeit auszahlen“. Jedoch würde er diesen Schritt jederzeit wieder gehen. „Als Eismacher haben wir ja die Aufgabe, den Menschen Freude zu bereiten und den manchmal grauen oder schwierigen Alltag zu versüßen“, so der Inhaber. Günther blickt auf die Zeit zurück und ist dankbar über die Menschen, die er kennenlernen durfte. Er ist dankbar für die Landwirte, Erzeuger und Veredler, die dafür sorgen, dass seine Lebensmittel hochwertig und regional sind: „Handwerklich hochwertige Lebensmittel, Regionalität und Nachhaltigkeit waren von Anfang an Teil unserer DNA.“ Besonderen Dank richtet er an seine Mitarbeiter, von denen einige schon seit Anfang an dabei sind.