Der Wettkampf fand auf einer spektakulären Bühne mitten im See des Budapester Stadtwäldchens statt. Rund 1700 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Geschehen von eigens auf dem Wasser errichteten Tribünen. Neben der World Trophy standen auch die Rookie-WM sowie die erste Women’s World Championship auf dem Programm.
Im Trophy-Format müssen die Athleten vier Disziplinen ohne Unterbrechung absolvieren: Stock Saw, Underhand Chop, Single Buck und Standing Block Chop. In jeder K.-o.-Runde scheidet der langsamere Sportler aus. Martin setzte sich zunächst überraschend gegen den favorisierten Tschechen Matyáš Klíma durch und zog ins Viertelfinale ein. Dort traf er auf den Schweden Emil Hansson.
Für Martin bot sich die Chance, den deutschen Rekord im Trophy-Format zu unterbieten. Lange lag er auf Kurs, doch Hansson schlug ein Tempo an, das der sechsfache Deutsche Meister am Ende nicht mehr mitgehen konnte.
„Ich muss meine Fitness weiter verbessern, damit ich auch zum Ende eines Heats noch genügend Kraftreserven habe. Da muss ich konsequenter werden. Noch ein Schlag, und ich hätte den deutschen Rekord geknackt“, sagte Martin. Mit einer Zeit von 1:09,86 Minuten blieb er nur knapp über seiner Zielmarke von 1:07,31 Minuten. „Trotzdem freue ich mich riesig, zu den sieben Besten der Welt zu gehören.“
Seinen nächsten Auftritt auf großer Bühne hat Danny Martin am 26. Juli bei einem STIHL TIMBERSPORTS® Wettkampf in Waiblingen. Dort kann er sich für das Finale der DACH-Meisterschaft am 28. August in Schladming qualifizieren.
