„Ich hatte eigentlich nicht vor, wieder ein Amt zu übernehmen“, schildert Gollin, der sich der Mannschaft am vergangenen Freitag vorgestellt hatte: „Das hatte ich so auch vielen anderen Vereinen gesagt, die auf mich zugekommen sind.“ Als der TSV jedoch nach der Entlassung von Dennis Fischer auf Gollin zukam, sei die Entscheidung nicht schwergefallen: „Ich war fünf Jahre lang dort tätig, wohne in Pilgerzell. Da ist einfach eine Freundschaft entstanden, gerade zu den Verantwortlichen. Wir hatten eine erfolgreiche Zeit zusammen, da bist du dann auch Ansprechpartner. Deswegen war mein erster Gedanke: Ich helfe euch, ich mache das.“
Beim Kennenlernen am Freitag habe Gollin den Spielern dann seine Erwartungshaltung geschildert – in einer starken Ost-Staffel wird die Spielzeit auch für den TSV kein Selbstläufer, wenngleich viele starke Jugendspieler in den Kader der ersten Mannschaft aufrücken. „Wir wissen, wie stark diese Liga ist. Viele Vereine sind in den vergangenen Jahren abgestiegen und wollten schon längst wieder aufgestiegen sein.“ Entsprechend macht Gollin seinem Team auch keine Druck: „Die Jungs sollen lernen und ohne Druck spielen. Wir gehen das in Ruhe gemeinsam an.“
