Der Weltranglisten-Dritte führte gegen den gefährlichen Tschechen Ji?í Lehe?ka mit 6:4, 7:5 und 3:3, ehe die Begegnung aufgrund der Wimbledon-Regel, nach der spätestens um 23 Uhr Ortszeit Schluss ist, unterbrochen werden musste. Zverev präsentiert sich bislang äußerst souverän und hat beste Chancen, den Einzug ins Viertelfinale am Dienstag perfekt zu machen.
Flavio Cobolli unterstrich einmal mehr seine starke Form. Der French-Open-Finalist ließ dem an Nummer sechs gesetzten Australier Alex de Minaur beim 7:5, 7:6 (7:4) und 6:3-Erfolg kaum eine Chance und zog äußerst souverän ins Viertelfinale ein. Besonders in den entscheidenden Momenten agierte der Italiener abgeklärt und ließ seinem Gegner nur wenig Raum zur Entfaltung.
Für eine der größten Überraschungen des Tages sorgte der Brite Arthur Fery. Der Außenseiter setzte sich nach einem hochklassigen Fünfsatz-Krimi mit 7:5, 3:6, 4:6, 6:4 und 7:5 (10:7) im Match-Tiebreak des fünften Satzes gegen Grigor Dimitrov durch. Der Bulgare hatte sich bereits in der Runde zuvor in einem packenden Marathonmatch gegen Matteo Berrettini durchgesetzt, musste sich diesmal aber nach großem Kampf geschlagen geben. Fery steht damit sensationell im Viertelfinale.
Auch Taylor Fritz unterstrich seine starke Form. Der US-Amerikaner gewann gegen Alexander Bublik mit 7:6 (7:1), 6:4 und 6:4. Bublik hatte zuvor noch Frances Tiafoe in einem spektakulären Fünfsatzmatch ausgeschaltet, fand gegen Fritz aber kein Mittel.
Bei den Damen erreichte Marta Kostyuk das Viertelfinale. Die Ukrainerin setzte sich mit 6:4 und 6:4 gegen die US-Amerikanerin Ashlyn Krueger durch.
Elise Mertens bestätigte ihre starke Form. Die Belgierin, die zuvor bereits Elena Rybakina ausgeschaltet hatte, gewann mit 6:4 und 6:4 gegen die Tschechin Marie Bouzková.
Jasmine Paolini setzte sich mit 6:4, 4:6 und 6:3 gegen Alexandra Eala durch. Die Philippinerin hatte in der Runde zuvor mit ihrem Sieg über Titelverteidigerin Iga Swiatek für eine der größten Überraschungen des Turniers gesorgt.
Für das nächste Aus einer Mitfavoritin sorgte Linda Nosková. Die Tschechin besiegte die kurz zuvor in Eastbourne erfolgreiche Madison Keys mit 6:4 und 7:6 (7:2) und zog ebenfalls ins Viertelfinale ein.
Bereits am Sonntagabend war es in Wimbledon bis kurz vor der nächtlichen Sperrstunde spannend geworden. Coco Gauff setzte sich erst um 22.58 Uhr Ortszeit – nur zwei Minuten vor Spielschluss – mit 4:6, 6:3 und 6:4 gegen Belinda Bencic durch und zeigte nach dem Matchball demonstrativ auf ihre Armbanduhr. Eine passende Geste für ein Match, das buchstäblich in letzter Minute entschieden wurde.
