Struff präsentierte sich gegen den Weltranglisten-Neunten in überragender Verfassung. Vor allem mit seiner druckvollen Offensive und einer nahezu fehlerfreien Vorhand setzte der Warsteiner Medvedev permanent unter Druck. Bemerkenswert: In jedem Satz lag Struff zunächst mit einem Break zurück, kämpfte sich aber jeweils eindrucksvoll zurück und behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven. Nach 7:6 (7:4), 7:6 (7:5) und 7:5 war die Überraschung perfekt.
Novak Djokovic musste gegen den Franzosen Arthur Rinderknech zwar einen Satz abgeben, ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Der Serbe gewann mit 7:5, 6:4, 1:6 und 7:6 (7:4) und unterstrich einmal mehr seine Klasse auf dem heiligen Rasen von Wimbledon.
Auch Weltranglistenerster Jannik Sinner scheint immer besser ins Turnier zu finden. Der Italiener ließ dem US-Amerikaner Jenson Brooksby beim 6:4, 6:3 und 6:3-Erfolg keine Chance und steht ebenfalls souverän im Achtelfinale.
