Lokales FD 29.07.2026

Vizemeister vor heimischer Kulisse: Fuldimates verpassen Aufstieg

Fulda (pm/sim) – Ein Wochenende voller Emotionen liegt hinter den DAFKS Fuldimates. Bei den Deutschen Meisterschaften der dritten Liga im Ultimate Frisbee sicherte sich das Team des DAFKS KONTAKT Fulda vor heimischer Kulisse den Vizemeistertitel. Als Gastgeber überzeugte der Verein zudem mit einer reibungslosen Organisation des Turniers. Trotz der Finalniederlage überwog am Ende der Stolz über eine starke Leistung.

Foto: Christine Görlich.

Bereits in der Gruppenphase warteten auf die Fuldimates anspruchsvolle Aufgaben. Besonders die beiden Duelle mit dem Team aus Ulm prägten das Turnier. Im ersten Aufeinandertreffen setzte sich Fulda nach einem intensiven und umkämpften Spiel mit 12:10 durch. Im Halbfinale trafen beide Mannschaften erneut aufeinander. Zwar fiel das Ergebnis mit 15:5 deutlich aus, doch auch diese Partie verlangte beiden Teams alles ab.

Im Finale wartete mit Air Support Ramstein/Kaiserslautern der ungeschlagene Tabellenführer. Schon in der Gruppenphase hatte sich der spätere Meister mit 15:11 gegen die Fuldimates durchgesetzt. Auch im Endspiel erwischte Ramstein den besseren Start. Fulda kämpfte sich zwar zurück und verkürzte zwischenzeitlich, musste sich letztlich jedoch mit 10:15 geschlagen geben. Der Ligaprimus blieb damit im gesamten Turnier ungeschlagen und sicherte sich mit einem Punkteverhältnis von 135:46 verdient den Meistertitel sowie den Aufstieg.

„Natürlich schmerzt der verpasste Aufstieg im ersten Moment. Aber wenn man das gesamte Turnier und unsere Leistung betrachtet, überwiegt einfach der Stolz“, sagte Steffen Heil, der während des Turniers gleichzeitig die YouTube-Übertragung der Spiele organisierte. Carolin Heil, die den Social-Media-Auftritt des Teams betreute, ergänzte: „Wir haben alles aufs Feld gebracht, was wir konnten. Und als Ausrichter haben wir einen tollen Job gemacht und so viel Lob bekommen. Besser geht es nicht.“

Auch organisatorisch zog der Verein eine positive Bilanz. DAFKS-Präsident Winfried Jäger erklärte, dass das Turnier auf dem Gelände von Germania Fulda ausgetragen wurde, da auf der vereinseigenen Sportanlage derzeit nicht ausreichend WC- und Duschkapazitäten vorhanden seien. Gemeinsam mit der Stadt Fulda arbeite der Verein jedoch an einer Lösung. „Wir sind guter Hoffnung, dass wir diese Situation künftig verbessern können. Sobald wir das Go haben, werden wir das Infrastruktur-Projekt starten. Das wird uns zwar viele finanzielle Mittel und Eigenleistung kosten, aber wir schaffen damit die Voraussetzungen für unsere verschiedenen Sportarten“, sagte Jäger.

Zum Abschluss bedankte sich der Verein bei den zahlreichen Helfern, Germania Fulda für die Bereitstellung des Geländes sowie bei der Stadt Fulda für die Unterstützung während der Saison.