Der Brand war wohl von der Deutschen Flugsicherung gemeldet worden, ein Pilot hatte beim Überflug wohl das Feuer entdeckt, wie Marcel Büttner, Kreisbrandinspektor des Vogelsbergkreises, berichtete. Schon auf dem Weg zur Einsatzstelle sei festgestellt worden, dass es sich um etwas Größeres handele. Weitere Einheiten wurden entsprechend nachalarmiert. Vor Ort in der Gemarkung Lingelbach, aber nahe zur Kreisgrenze trafen sich dann Feuerwehren aus dem Vogelsbergkreis und dem Kreis Hersfeld-Rotenburg und leiteten die Brandbekämpfung ein. Der Wind trieb die Flammen Richtung Norden, wo auch eine Windkraftanlage steht, die Feuerwehr konnte den Brand aber schnell eindämmen. Betroffen war eine Fläche von rund 10.000 Quadratmetern. „Aufgrund der Größe und Dynamik des Feuers wurden drei Katastrophenschutz-Löschzüge des Vogelsbergkreises alarmiert zur personellen Unterstützung“, sagte Büttner. Auch die Führungsgruppe und die Drohnenstaffel des DRK rückten an. Insgesamt waren am Nachmittag circa 160 Einsatzkräfte vor Ort. Mit der Eindämmung des Brands war der Einsatz aber noch lange nicht vorbei. Denn im Anschluss startete die Feuerwehr damit, den Waldboden umzugraben, um weitere Glutnester zu finden und abzulöschen – eine Arbeit mit hohem Personalbedarf. Die Löschwasserversorgung wird durch Tanklöschfahrzeuge aus beiden Landkreisen sichergestellt.
