Fast eine komplett neue Mannschaft schickte Friedberg zur zweiten Hälfte auf den Platz, als es 2:2 stand. Der zweite Durchgang gehörte dann klar TGF, während Soden seine Tore in den ersten 45 Minuten erzielte: Gruppenliga-Neuzugang Dennis Nix traf früh zur Führung nach einem Abpraller vom Friedberger Torhüter, vor der Pause nutzte Joey D’agostini einen dicken Patzer von Friedbergs Abwehr zum Ausgleich. Noah Michel hatte die Partie zwischenzeitlich gedreht.
„Das war ordentlich, gerade in der ersten Halbzeit haben die Jungs es sehr gut gemacht. Wir hatten einige junge Mannschaft am Platz, auch einige aus der zweiten Mannschaft“, merkte Sodens Trainer Sead Mehic an. Ihm fehlen weiterhin wichtige Akteure wie Ehlert, Neiter oder Arsov, die langsam wieder zurückkommen. Dennoch sprach er von einem „richtig guten Test gegen einen ambitionierten Hessenligisten. Es ist richtig gut, wenn du auch mal an die Grenzen gehen kannst. Wir wurden müde und mussten uns dagegen wehren“.
Im Pokal geht es weiter
Schon am Donnerstag (19 Uhr) ruft das Achtelfinale im Schlüchterner Kreispokal für den Titelverteidiger aus Bad Soden: Die Sprudelkicker reisen als turmhoher Favorit zum SV Höf und Haid. Mehic nimmt aber auch diese Partie gerne mit: „Wir werden mit den Jungs antreten, die auch in Friedberg dabei waren. Jedes Spiel tut gut, gerade in so einer Findungsphase“.
Seit anderthalb Wochen mit dabei, und nun auch offiziell als Neuzugang vorgestellt, ist Daiki Shigeno: Der Schienenspieler für die linke Seite absolvierte am Dienstag sein erstes Spiel im Sodener Dress und stellte den Trainer zufrieden: „Er ist ein intelligenter Fußballer, sehr athletisch und technisch versiert. Er hat über 90 Minuten gespielt und es gut gemacht“, so Mehic.
Bad Soden: Duschner; Nix, Shigeno, Fujinaga, D’agostini, A. Memeti, El Hassani, Damm, Ljutic, Fink, I. Memeti (Kuzbik, Tarnovschi, Adem).
Tore: 0:1 Dennis Nix (6.), 1:1 Noah Michel (19.), 2:1 Noah Michel (33.), 2:2 Joey D’agostini (43.), 3:2 Mersei Dieu Nsandi (61.), 4:2 Tamin Faqiryar (67.), 5:2 Mersei Dieu Nsandi (89.)
