Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen bereits in der 7. Minute durch Jannik Göller in Führung. Max Lindemann glich nach 20 Minuten für den HSV aus. Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Bartosz Witkowski die Hünfelder erstmals in Front (52.), ehe ein Eigentor von Marcel Dücker den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2:2 bedeutete (66.). Als vieles bereits auf ein Unentschieden hindeutete, schlug Witkowski in der ersten Minute der Nachspielzeit erneut zu und sicherte seinem Team den 3:2-Erfolg.
Trainer Benjamin Fuß zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft insgesamt zufrieden. „Es war der erwartet schwere Gegner. Sie sind uns in der Vorbereitung schon drei Wochen voraus, das hat man gemerkt“, sagte der HSV-Coach. „Die Jungs ziehen gut mit, ich bin mit dem aktuellen Stand zufrieden.“
Vor allem offensiv sah Fuß viele positive Ansätze: „Grundsätzlich haben wir ein gutes Spiel gemacht. Nach vorne haben wir uns viele Chancen erarbeitet, einige davon aber auch liegen gelassen. Wir hätten das ein oder andere Tor mehr machen müssen.“ Verbesserungsbedarf sieht der Trainer dagegen im Defensivverhalten. „Vor allem die Gegentore waren zu einfach. Hinten müssen wir mit aller Macht unser Tor verteidigen und vorne kaltschnäuziger werden.“ Ein Wehrmutstropfen blieb allerdings: Sven Kemmerzell musste die Partie nach einer Knieverletzung vorzeitig beenden.
Hünfeld: Maul; Kemmerzell, Dücker, Vogler, Uth, Trabert, Zentgraf, Lindemann, Sabate, Banh, Kassa (Meyer, Kiehm, Häuser, Paliatka, Witkowski, Göbel, Ebert, Roth)
Tore: 1:0 Jannik Göller (7.), 1:1 Max Lindemann (20.), 1:2 Bartosz Witkoski (52.), 2:2 Marcel Dücker (66. Eigentor), 2:3 Bartosz Witkoski (90.+1)
Zuschauer: 200.
