Der Hünfelder SV übernahm früh die Spielkontrolle und ging durch einen Doppelschlag von Bartosz Witkowski in der 21. und 23. Minute mit 2:0 in Führung. Kurz vor dem Seitenwechsel erhöhte David Costa Sabaté auf 3:0 (44.). Den Schlusspunkt setzte Maximilian Fröhlich in der 76. Minute zum 4:0-Endstand.
Fliedens Trainer Christian Kreß maß dem Ergebnis allerdings keine allzu große Bedeutung bei. „Das Ergebnis war schon nebensächlich. Hünfeld hatte viel Ballbesitz. Für uns ging es vor allem um die Defensivleistung“, erklärte der Buchonia-Coach.
Mit der Arbeit gegen den Ball zeigte sich Kreß über weite Strecken zufrieden. „Das haben wir lange gut gemacht. Dann haben wir einmal gepennt und innerhalb von drei Minuten zwei Tore bekommen.“ Vor dem dritten Gegentreffer habe Hünfeld seine Mannschaft zunehmend unter Druck gesetzt. „Ende der ersten Halbzeit haben sie uns eingeschnürt und dann nach einem Eckball am kurzen Pfosten eingenickt.“
Trotz der deutlichen Niederlage zog der Trainer ein positives Fazit. „Wir haben gut gearbeitet und ich bin zufrieden. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen.“ Auch offensiv habe seine Mannschaft durchaus Möglichkeiten gehabt: „Es wäre nicht unverdient gewesen, wenn wir zwei Tore geschossen hätten. Wir hatten zwei hundertprozentige Chancen. Daran werden wir weiter arbeiten.“
Hünfeld: Meyer: Kemmerzell, Zöll, Dücker, Vogler, Uth, Witkowski, Kümmel, Sabate, Banh, Kassa (Maul, Palatka, Fröhlich, Rohde, Göbel, Fadermann, Trabert, Zentgraf, Ebert, Roth)
Flieden: Fritz; Fabrizius, Bernges, Hilgenberg, Sippel, Manss, Kullmann, Larbig, Chahibi, Jasching, Hossini (Schmitt, Schöppner, Best, Post, Barth, Müller)
Tore: 1:0 Bartosz Witkowski (21.), 2:0 Bartosz Witkowski (23.), David Costa Sabate (44.), Maximilian Fröhlich (76.)
