Lokales FD 26.07.2026

Starke Stimmen für den Tierschutz – Mahnwache auch in Fulda

Fulda (pf) – Auch Fulda beteiligte sich am Samstag an der bundesweiten Mahnwache gegen Tierquälerei: Nachdem das Schicksal der Hündin Jette, die in Thüringen zu Tode gequält worden war, große Betroffenheit ausgelöst hatte, gingen die Menschen auf die Straße und forderten unter anderem härtere Strafen.

Foto: Christine Görlich

Tierschützerinnen und Tierschützer kamen am Samstagnachmittag nach Fulda auf den Uniplatz: Heike Schüßler-Kuschke vom Verein Tierschutz Fulda und Umgebung freute sich über die Resonanz und machte deutlich: „Hier laufen die Menschen vorbei, wenn sie einkaufen oder einen Kaffee trinken wollen. Hier können uns alle sehen“. Zum Thema Tierquälerei, wie beispielsweise im Fall Jette, der der Auslöser der bundesweiten Aktionen war, zeigten die Teilnehmer klare Haltung und forderten härtere Strafen für Tierquäler, eine konsequentere Strafverfolgung sowie schärfere Gesetze. „Wenn ich genau weiß, wer das war, wer so brutal ist, der muss bestraft werden“, so Schüßler-Kuscke.

Weitere Fälle hatten in den vergangenen Monaten Aufmerksamkeit erregt: In Tirol war ein Kater in einer Schottergrube geworfen worden, im oberbayrischen Ottobrunn war vor zwei Jahren eine misshandelte und gehäutete Katze auf offener Straße gefunden worden. „Das waren alles Lebewesen, mit einem pochenden Herzen und einer Seele – sie haben ihren Besitzern vertraut“, sagte Schüßler-Kuscke. Sie forderte auch, dass die Menschen nicht nur im Netz dagegen aufstehen: „Auf Instagram ist es leicht, mal zu schreiben. Aber sich hierhin zu stellen, das verlangt schon etwas. Wir wollen hier in der Öffentlichkeit sagen: ‚Ich bin ‚dafür‘“.

Mahnwache gegen Tierquälerei in Fulda. Fotos: Christine Görlich