„Das Spiel hatte ja unterschiedliche Voraussetzungen“, merkt SGB-Trainer Daniyel Cimen an, und meint damit, dass der TSV Aubstadt schon im Wettkampfmodus ist, während im Südwesten die Regionalliga erst am 8. August startet. Dort geht es für die Barockstadt nach Trier, danach heißen die Gegner Sandhausen und Ulm. Mammut-Programm sagen die einen, tolles Auftakt-Programm die anderen. Doch Cimen mag sich damit nicht allzu viel beschäftigen: „Ich kann mir in dieser Liga kein Programm vorstellen oder wünschen, wo man sagen könnte, dass es machbar wäre. Es gibt nur gute Gegner, aber das macht es auch attraktiv. Wir gehen mit viel Freude in jedes Spiel, aber erstmal liegt der Fokus auf der Vorbereitung, damit wir in Trier voll performen können und auf den Punkt fit sind“.
In dieser Hinsicht war die 0:3-Niederlage in Bayern zuletzt zumindest auch lehrreich: Das Spiel habe „gezeigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“, so Cimen: „Es war ein sehr guter Test, aber wir werden nach diesem Ergebnis natürlich nicht in Panik verfallen. Der Blick geht nach vorne“.
In Merkershausen hatte Quincy Hoeve eine gute Stunde lang mitgewirkt: Der Niederländer aus der Karibik hatte einige Male mit dem Team trainiert, ohnehin habe die Barockstadt noch eine Lücke im Angriff. „Wir besprechen das noch gemeinsam, aber entscheiden in aller Ruhe“, betont Cimen. Das gelte auch für weitere potenzielle, fehlende Puzzleteile im Kader: „Prinzipiell hätte ich nichts dagegen, wenn noch ein oder zwei Spieler für die Offensive dazukommen, sei es Sturm oder Flügelspieler“, so der Coach: „Wir sind in einer Situation, in der wir noch etwas machen können, aber nicht müssen“. Den Abschluss der Woche bilden gleich zwei Testspiele: Am Samstag (15 Uhr) in Johannesberg gegen RW Walldorf, und am Sonntag (17 Uhr) am Sportfest in Flieden gegen die Buchonia.
