Die Frau schenkte der Nachricht Glauben, kaufte die Gutscheinkarten und übermittelte die Codes. Erst später bemerkte sie, dass sie auf dreiste Betrüger hereingefallen war. Es entstand ein Vermögensschaden im mittleren dreistelligen Eurobereich.
Bei dieser Betrugsmasche, auch „CEO-Fraud“ genannt, geben sich Kriminelle als Vorgesetzte oder andere verantwortliche Personen eines Unternehmens oder auch Vereinen aus und versuchen mit täuschend echt wirkenden E-Mails oder über andere Kommunikationswege, Beschäftigte zu finanziellen Transaktionen zu bewegen.
Die Polizei rät: - Überprüfen Sie den Absender einer E-Mail sorgfältig. - Verifizieren Sie ungewöhnliche Anweisungen telefonisch oder persönlich bei der angeblich anweisenden Person. - Lassen Sie sich nicht durch angebliche Dringlichkeit oder Vertraulichkeit unter Druck setzen. - Sprechen Sie im Zweifel mit Vorgesetzten oder Kolleginnen und Kollegen, bevor Sie handeln.
