„Hell, leicht und stabil“, beschreibt Kirchenvorstandsmitglied Ralf Franz, Mitglied des Bauausschusses, die neue Bestuhlung. Die Anschaffung sei dringend notwendig gewesen: „Die alten Stühle von 1972 gehen uns seit Jahren kaputt. Im vergangenen Jahr hatten wir immer wieder die Situation, dass Menschen bei unseren Veranstaltungen stehen mussten. Es ist gut, dass jetzt wieder genügend Stühle da sind.“
Die bisherigen Stühle werden in den kommenden Tagen gesichtet und bewertet. Gut erhaltene Exemplare sollen als Reserve für größere Veranstaltungen eingelagert werden. Beschädigte und nicht mehr nutzbare Stühle werden entsorgt. „Etwa 70 Stühle benötigen wir noch als Ersatzbestand“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands, Helmut Kotschwar. Und Kirchenältester Wolfgang Klüber ergänzt: „Alles darüber hinaus werden wir gegen einen kleinen Obolus an Interessierte abgeben.“
Mit der Neuanschaffung verbindet die Gemeinde einen Blick in die Zukunft. Die neuen Stühle sollen die nächsten Jahrzehnte im Bonhoefferhaus ihren Dienst tun und vielen Menschen bei Gottesdiensten, Konzerten, Vorträgen und Gemeindeveranstaltungen einen Platz bieten. Gerade in Zeiten angespannter Kirchenfinanzen und sinkender Mitgliederzahlen setzt die Bonhoeffergemeinde damit ein bewusstes Zeichen. Im Bonhoefferhaus richtet sich der Blick nicht auf den Rückzug, sondern nach vorn. Pfarrer Marvin Lange resümiert: "Die Gemeinde investiert in ihr Zentrum und vertraut darauf, dass das Bonhoefferhaus auch in Zukunft ein lebendiger Ort der Begegnung, des Glaubens und des Miteinanders bleiben wird."
