Demnach war ein Spezialeinsatzkommando (SEK) zu einer Gartenlaube in Berlin-Spandau ausgerückt, in der sich der gesuchte 21-Jährige aufgehalten haben soll. Beim Zugriff kam es nach Medienberichten zu einem Schusswechsel, bei dem der Mann tödlich verletzt wurde. Die Bundesanwaltschaft bestätigte den Tod einer Person, machte zunächst jedoch keine Angaben zur Identität. Nach übereinstimmenden Medienberichten unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur handelt es sich dabei um den gesuchten Tatverdächtigen.
Der 21-Jährige soll am Samstagabend am Rande des Christopher Street Days mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren sein. Dabei kam eine Frau ums Leben, 29 weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Nach Angaben der Behörden befindet sich inzwischen keines der Opfer mehr in Lebensgefahr.
Seit Sonntagmorgen hatten die Ermittler öffentlich nach dem Mann gefahndet. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen den Sicherheitsbehörden bekannten Islamisten mit deutscher Staatsangehörigkeit und libanesischen Wurzeln. Ihm werden zudem Sympathien für die Terrororganisation „Islamischer Staat“ zugeschrieben.
Bundesjustizministerin Stephanie Hubig kündigte an, dass die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernimmt. Der Anschlag löste bundesweit Entsetzen und große Anteilnahme aus.
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