Begonnen hat alles im August 2025: der Landkreis bewarb sich für die Zertifizierung als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ beim Hessischen Innenministerium. In der Folge fand dann Ende des vergangenen Jahres zur Vorbereitung auf die Zertifizierung ein Workshop mit Mitarbeitenden der Kreisverwaltung und des Innenministeriums statt. Zudem gibt es seit dem Jahresbeginn eine Arbeitsgruppe, die aus einem Querschnitt von Mitarbeitenden aus der Verwaltung besteht, die ebenfalls wichtige Impulse liefert.
Im Februar wurde die Zielvereinbarung, die Landrat Warnecke gemeinsam mit der Arbeitsgruppe getroffen hat, an das Ministerium übersandt. Inhaltlich umfasst die Zielvereinbarung vier Themenbereiche: Führung/Kultur, Arbeitszeit/Arbeitsort, Information und Angebote für Mitarbeitende. Nun folgte der letzte Schritt und das Gütesiegel wurde in Wiesbaden verliehen.
Mit der Auszeichnung beginnt dabei ein zweijähriger Zeitraum, in dem die angedachten Maßnahmen umgesetzt werden sollen: „Wir werden die Ziele aus der Vereinbarung kontinuierlich umsetzen. Dadurch entstehen diverse Vorteile für unsere Mitarbeitenden“, ergänzt Martina Tietz, Personalleiterin in der Kreisverwaltung. Über die konkreten Fortschritte in diesem Bereich werde dann stets aktuell berichtet, sodass alle Beteiligten optimal mit eingebunden seien, so Tietz.
Konkret bedeutet dies, dass die Kreisverwaltung das hybride Arbeiten weiter optimieren, themen- und personenbezogene Netzwerke gründen wird sowie Angebote zum Thema „Pflege im häuslichen Bereich“ schaffen wird. Auch sollen Entlastungsmöglichkeiten für Mitarbeitende mit Kindern vorgestellt werden. Dabei sollen die Mitarbeitenden auch durch Umfragen direkt und unmittelbar eingebunden werden.
„Die Prämierung mit dem Gütesiegel ist für uns nicht nur eine Verpflichtung“, betont Landrat Warnecke: „Vielmehr wollen wir als Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt attraktiv bleiben und das schließt Familienfreundlichkeit mit ein.“
