22 Elfmeter: Alle jeweils elf Spieler, die auf beiden Seiten noch am Platz standen, mussten in einem XXL-Elfmeterschießen ran. Nach den ersten fünf Schützen stand es 4:4, dann trafen beziehungsweise verschossen beide Mannschaften im Gleichschritt. Es kam hintenraus dann auch auf die Torhüter an – und Weiterodes Pascal Nagel war eiskalt: Er verwandelte selbst und parierte den letzten Strafstoß, brachte damit seine Eisenbahner ins Halbfinale des Kreispokals.
„Es war ein sehr gutes Pokalspiel“, resümierte Weiterodes Trainer Martin Köthe nach dem Krimi am Dienstagabend. Nach 90 Minuten stand es 1:1, es ging direkt ohne Verlängerung ins Elferschießen. Joker Fahri Can Gök hatte den ESV in Führung gebracht, wenig später konnte Daniel Schwarz per Handelfmeter Mitte der zweiten Halbzeit ausgleichen. „Neuenstein hatte schon die Ballhoheit, aber wir haben das Feld eng gemacht. Dagegen hatten sie keine richtige Lösung. Wir standen tiefer und haben unsere Möglichkeiten im Konterspiel gehabt“, so Köthe weiter.
Tore: 1:0 Fahri Can Gök (67.), 1:1 Daniel Schwarz (72., Handelfmeter)
Zuschauer: 250
Elfmeterschießen: 2:1 Krapf, 2:2 Schwarz, 3:2 Grunwald, Neuenstein verschießt, 4:2 Orlov, 4:3 Würl, Weiterode verschießt, 4:4 Huff, 5:4 Toro Moreno, 5:5 Karpenstein, 6:5 Schmidt, 6:6 Deneke, Weiterode verschießt, Neuenstein verschießt, 7:6 Morales-Fernandez, 7:7 Oussmann, 8:7 Hartig, 8:8 Berk, 9:8 Nagel, 9:9 Tosun, 10:9 Beyer, Neuenstein verschießt.
