Pferdesport 08.07.2026

Knapp am Finaleinzug vorbei: PSG Molzbach überzeugt dennoch

Molzbach/Marbach (pm/jah) – Die L-Gruppe der PSG Molzbach hat den Einzug ins Finale des Deutschen Voltigierpokals nur denkbar knapp verpasst. Nach einer turbulenten Vorbereitung belegte das Team im Haupt- und Landgestüt Marbach mit 6,032 Punkten den achten Platz seiner Abteilung. Zum Finale der zwölf besten Mannschaften Deutschlands fehlten lediglich 0,206 Punkte.

Fotos: Verein

Bereits die Anreise stand unter schwierigen Vorzeichen. Kurz vor dem Wettbewerb musste die Mannschaft auf das Pferd Elias wechseln, das eigentlich für das A-Team des Vereins vorgesehen ist und von Victoria Baier longiert wird. Zudem sorgten die hochsommerlichen Temperaturen für zusätzliche Herausforderungen.

Nach Angaben des Vereins stand bis kurz vor dem Start sogar infrage, ob überhaupt teilgenommen werden könne. Um Elias möglichst wenig zu belasten, wurde das Pferd in den Nachtstunden nach Marbach transportiert. Erst vor Ort fiel die Entscheidung, den Wettkampf tatsächlich zu bestreiten. Ausschlaggebend seien die besseren Bedingungen auf der Anlage gewesen. Der Veranstalter habe während des gesamten Wochenendes umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Pferde getroffen – unter anderem mit tierärztlicher Begleitung, zahlreichen Kühlmöglichkeiten, Wasserstellen und schattigen Bereichen.

Sportlich zeigte die PSG Molzbach zunächst eine starke Leistung. In der Pflicht überzeugten Leonie Bock, Mira Hess, Franziska Ernst, Marit Wagner, Mathilda Hanke, Lara Sosnowski, Anna Weiß und Cataleya Spiegel mit einer konzentrierten Vorstellung und lagen anschließend auf Finalkurs.

In der Kür musste das Team jedoch einen Rückschlag hinnehmen. Pferd Elias zeigte eine kurze Unsicherheit, wodurch die Vorführung unterbrochen werden musste. Zwar fanden Mannschaft und Pferd schnell wieder in das Programm zurück, dennoch gingen durch die Unterbrechung wertvolle Punkte verloren.

Trotz des knapp verpassten Finaleinzugs fällt das Fazit bei der PSG Molzbach positiv aus. Trainerin Kristina Baier zeigte sich insbesondere mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden, die sich innerhalb weniger Tage auf ein anderes Pferd einstellen musste und sich auch von den schwierigen Bedingungen nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Unterstützt wurde das Team während des gesamten Wochenendes von Ersatzvoltigiererin Mathilda Franke sowie zahlreichen Eltern, Großeltern und Vereinsmitgliedern, die die Mannschaft nach Marbach begleiteten.