Das weitläufige Gelände rund um das Thomas-Morus-Haus verwandelt sich an diesem Wochenende in ein riesiges Freiluftmuseum für britische Motorradkultur. Fast 300 Teilnehmer folgten der Einladung des Triumph Motorcycle Owners Club. Triumph-Fahrer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland prägen mit ihren klassischen und modernen Maschinen das Bild der Großgemeinde. Michael Ochs, Vorsitzender des TOMC Deutschland aus Kallstadt bei Bad Dürkheim berichtete von Teilnehmern aus dem fast allen Ländern im Umkreis Deutschland. Die größte ausländische Gruppe kam aus Belgien – auf ihren Rädern angereist seien weiter Biker aus Schweden, Dänemark, den Niederlanden, England und Italien. Die weiteste Anreise bis Freitagabend waren über 1200 Kilometer aus dem schottischen Edinburgh.
Für die Region Hilders und die gesamte Rhön ist das Treffen längst mehr als nur eine Vereinspräsenz. „Wir freuen uns über die treuen Gäste, die nicht nur unsere kurvenreichen Straßen schätzen, sondern auch die heimische Gastronomie beleben", heißt es aus den Reihen der Organisatoren. Viele Fahrer nutzen das Wochenende für Kurzurlaube, füllen die Pensionen im Ulstertal und tragen die Schönheit des „Lands der offenen Fernen“ als Botschafter in alle Himmelsrichtungen. Michael Ochs war voll des Lobes für das Thomas-Morus-Haus: „Die Rhön ist ein wunderbares Gebiet zum Motorradfahren und auch wettertechnisch ist es hier oft angenehmer, als beispielsweise in der Rheinebene. Und nicht zuletzt ist das Thomas-Morus-Haus von uns favorisiert, weil es einfach die beste Ausstattung und beste Örtlichkeit bietet mit Duschmöglichkeiten, der Scheune, der Küche und dem gesamten Ambiente. Da hat sich eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Haus und dem Bistum Fulda entwickelt.”
Am Freitag gab es nach der Anreise Benzingespräche und Live-Musik der Band Contraband im Festzelt. Für Samstag haben die Organisatoren Ausfahrten in Kolonnen über die schönsten Panoramastrecken der Hochrhön geplant. Danach geht der Festbetrieb mit Foodtruck-Spezialitäten und der traditionellen Pokalverleihung für die spektakulärsten Motorräder und die weiteste Anreise weiter. Nach einem gemeinsamen Frühstück endet das Treffen am Sonntag.
Die Veranstalter betonen, dass das Treffen keine geschlossene Gesellschaft sei. Die lokale Bevölkerung, Familien und Motorradinteressierte aus der Region seien herzlich eingeladen, am Samstag auf das Gelände am Buchschirm zu kommen. Der Eintritt ist frei, und die Gelegenheit, seltene englische Klassiker aus nächster Nähe zu bestaunen und mit den Fahrern ins Gespräch zu kommen, biete ein perfektes Ausflugsziel für das Wochenende.
