Edda Bischof testet neue Technik und siegt deutlich
Die Kugelstoßerin Edda Bischof (Jahrgang 2009) ging nach ihrem überragenden vierten Platz bei den Deutschen U18-Meisterschaften in Bochum hochmotiviert in den Ring. Nur wenige Wochen nachdem sie ihre persönliche Bestleistung auf sensationelle 15,08 Meter geschraubt hatte, nutzte sie den Wettkampf in Pfungstadt strategisch: Sie probierte unter Wettkampfbedingungen gezielt neue technische Feinheiten aus. Trotz dieser Umstellung untermauerte sie ihre Stellung in der nationalen Spitze und dominierte den Kugelstoß-Wettbewerb der weiblichen Jugend U18 klar: Die Drei-Kilo-Kugel flog auf 14,58 Meter, und Bischof gewann die U18-Klasse.
Schmitt schlägt sich stark im Riesenfeld – Marquart mit Endspurt
Auf den zwei Stadionrunden bewies Mittelstrecklerin Linda Schmitt (Jahrgang 2009) einmal mehr ihre Klasse. Im extrem teilnehmerstarken und hochklassig besetzten U18-Feld von Pfungstadt zeigte sie ein couragiertes Rennen. Über die 800 Meter wurde sie in 2:26,53 Minuten Zwölfte in der WJ U18.
Ebenfalls im Feld der 800-Meter-Läuferinnen der weiblichen Jugend U18 ging Vereinskameradin Thea Marquart an den Start. In einem mutigen Rennen hielt sie gut Anschluss und mobilisierte auf den letzten 100 Metern wertvolle Kraftreserven: Am Ende standen 2:31,11 Minuten und Platz 14 für sie.
Ausblick: Gänsehaut-Atmosphäre in Wattenscheid
Für Linda Schmitt diente das Rennen in Pfungstadt gleichzeitig als finale Formüberprüfung für ein absolutes Karriere-Highlight. Am nächsten Sonntag, 26. Juli schlägt für sie die Stunde auf der ganz großen Bühne: Gemeinsam mit ihrer Hünfelder Teamkollegin Greta Ritz und Naima Zülch (vom TV Friedrichstein) geht Linda bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid an den Start. Das Trio stellt sich der älteren Konkurrenz in der 3x800m-Staffel der weiblichen Jugend U20.
Eingebettet in die Titelkämpfe der Männer und Frauen wartet auf die drei Nachwuchsläuferinnen im frisch modernisierten Lohrheidestadion eine Traumkulisse: Vor rund 16.000 Zuschauern werden sie um Sekunden und Platzierungen kämpfen. Und Pfungstadt hat gezeigt: Die Form der Hünfelder Mädels stimmt definitiv.
