Lokales FD 23.07.2026

Internationaler Orgelsommer im Dom: Mona Hartmann zu Gast

Fulda (pm/gü) – Mit einem Konzert des Fuldaer Domorganisten Max Deisenroth hatte der diesjährige Internationale Orgelsommer im Dom zu Fulda begonnen. Deisenroth ist zugleich künstlerischer Leiter der Konzertreihe.  Als nächstes ist am 26. Juli Mona Hartmann zu Gast, Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und seit kurzem Professorin für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik in Witten.

Beim Internationalen Orgelsommer ist am 26. Juli Mona Hartmann zu Gast im Fuldaer Dom. Foto: Bistum Fulda / Christoph Maria Frommen

Mit „Bühne frei für die Orgel“ hat die junge Organistin ihr Konzertprogramm für den 26. Juli betitelt. Drei programmatische Musiken, die nicht zwangsläufig und zuerst für Orgel komponiert wurden, warten auf die Zuhörer. Den Beginn macht die berühmte „Tannhäuser"-Ouvertüre von Richard Wagner in der Transkription von Lemare und der Organistin selbst. Von Deutschland geht es nach Frankreich: Gabriel Fauré nutzte für seine Suite Pelléas et Mélisande das gleichnamige Schauspiel des Belgiers Maurice Maeterlinck als Vorlage; für Orgel transkribierte Louis Robillard das Werk. Den Abschluss bildet mit „Ad nos ad salutarem undam" von Franz Liszt ein im Ursprung für Orgel komponiertes Werk, dessen musikalisches Material Giacomo Meyerbeers Oper „Le prophète" lieferte.

Die Konzerte finden jeweils um 16.30 Uhr im Rahmen des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda statt. An vier Sonntagen im Juli und August spielen renommierte Organisten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz die große Domorgel. Die Reihe wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt sieben Euro. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.kultursommer-hessen.de