Mit „Bühne frei für die Orgel“ hat die junge Organistin ihr Konzertprogramm für den 26. Juli betitelt. Drei programmatische Musiken, die nicht zwangsläufig und zuerst für Orgel komponiert wurden, warten auf die Zuhörer. Den Beginn macht die berühmte „Tannhäuser"-Ouvertüre von Richard Wagner in der Transkription von Lemare und der Organistin selbst. Von Deutschland geht es nach Frankreich: Gabriel Fauré nutzte für seine Suite Pelléas et Mélisande das gleichnamige Schauspiel des Belgiers Maurice Maeterlinck als Vorlage; für Orgel transkribierte Louis Robillard das Werk. Den Abschluss bildet mit „Ad nos ad salutarem undam" von Franz Liszt ein im Ursprung für Orgel komponiertes Werk, dessen musikalisches Material Giacomo Meyerbeers Oper „Le prophète" lieferte.
Die Konzerte finden jeweils um 16.30 Uhr im Rahmen des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda statt. An vier Sonntagen im Juli und August spielen renommierte Organisten aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz die große Domorgel. Die Reihe wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt sieben Euro. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.kultursommer-hessen.de
