FSG-Trainer Maik Leidorf sieht seine Mannschaft als klaren Außenseiter. „Ich denke, wir gehen als absoluter Außenseiter in das Spiel.“ Um eine Chance auf die Sensation zu haben, setzt er auf eine kompakte und kämpferische Leistung. „Über die Defensive und den Kampf müssen wir ins Spiel finden und dann unsere Nadelstiche setzen.“ Gleichzeitig sei seiner Mannschaft bewusst, dass auch das nötige Quäntchen Glück dazugehören werde. „Es wird viel auf uns zukommen. Wir brauchen auch eine gute Torhüterleistung, dann schauen wir mal, was möglich ist.“
Personell muss die FSG allerdings auf drei Innenverteidiger verzichten. „Natürlich hätten wir bei so einem Highlight gerne alle an Bord gehabt.“ Nach einem holprigen Start in die Vorbereitung mit einigen Ab- und Zugängen sowie der Relegation sieht Leidorf seine Mannschaft inzwischen dennoch auf einem guten Weg. „Mittlerweile sind wir auf einem sehr, sehr guten Weg.“
Beim Hünfelder SV blickt Trainer Benjamin Fuß zufrieden auf die bisherige Vorbereitung zurück. „Wir sind ordentlich im Tritt und insgesamt zufrieden.“ Gegen einen tief stehenden Gegner erwartet der Coach allerdings Geduld. „Wir rechnen damit, dass Bebra tief verteidigt. Da müssen wir immer wieder Lösungen finden.“ Die Zielsetzung sei eindeutig: „Wir wollen eine Runde weiterkommen.“
Auch wenn der Hessenligist noch mitten in der Vorbereitung steckt, zeigt sich Fuß mit dem bisherigen Entwicklungsstand zufrieden. „Der Konkurrenzkampf ist groß und die Automatismen werden immer sauberer.“ Verbesserungsbedarf sieht der Trainer vor allem noch im Abschluss. „Die Chancenverwertung ist weiterhin ein Thema. In der Hessenliga werden wir nicht so viele Möglichkeiten bekommen. Daran müssen wir noch arbeiten.“ Insgesamt befinde sich seine Mannschaft aber „im absoluten Soll“.
