Mit dem Investitionsprogramm der Hessenkasse unterstützt das Land Kommunen mit insgesamt 630 Millionen Euro Landesmitteln. Regelmäßig werden daraus weitere Förderungen umgesetzt. Gefördert werden unter anderem Projekte zur Instandhaltung, zum Umbau, zur Erweiterung oder zur wesentlichen Verbesserung kommunaler Infrastruktur.
„Das Investitionsprogramm der Hessenkasse ist bundesweit eine Ausnahme – und ein großes Erfolgsmodell“, sagt Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz. Kommunen, die in der Vergangenheit ohne Kassenkredite ausgekommen seien, würden gezielt belohnt. Sie hätten nicht selten auf Investitionen verzichtet, um neue Schulden zu vermeiden.
„Die vom Land mit der Hessenkasse angestoßenen Investitionen haben weitere ausgelöst: Viele Kommunen haben über ihren Pflichtanteil hinaus investiert und zusätzlich Geld von Dritten eingeworben“, erklärt Lorz. Die Hessenkasse stehe inzwischen für 1913 unterstützte Projekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als 1,1 Milliarden Euro.
Das Gesamtvolumen des Investitionsprogramms umfasst knapp 700 Millionen Euro, davon rund 630 Millionen Euro Landesgeld. Der jeweilige Eigenanteil der Kommunen kann aus Kofinanzierungsdarlehen der WIBank oder aus eigenen Mitteln erbracht werden.
Mit der Hessenkasse hatte das Land zuvor Kassenkredite verschuldeter Kommunen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro abgelöst. Zusätzlich bietet die Hessenkasse ein Investitionsprogramm an, mit dem Kommunen vor Ort Projekte umsetzen können.
Weitere Informationen zur Hessenkasse gibt es unter www.hessenkasse.de. Dort wird auch regelmäßig die Liste aller geförderten Projekte aktualisiert.
