Auf einer bebauten Fläche von 866 Quadratmetern sollen in dem neuen Gebäude die Verwaltungs- und Personalräume sowie eine Quarantänestation und weitere Arbeitsräume untergebracht sein. Außerdem soll es als Bildungszentrum dienen, wie Gersfelds Bürgermeister Dr. Steffen Korell erklärt. Wann mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, ist noch offen. Die Vergabe für das Großbauprojekt würde derzeit noch laufen, berichtet Korell. Wenn diese erfolgt sei, hänge es von weiteren Faktoren ab, wann gestartet werden kann. „Wie gut ist dann die Firma aufgestellt? Wie schnell kommen die Materialien bei“, nennt Korell Beispiele. Erste vorbereitende Arbeiten wurden bereits durchgeführt. So wurden in dem Bereich, wo das Ressourcenzentrum entstehen wird, Bäume gefällt. Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll die Bodenplatte betoniert werden, wie Korell erzählt. Insgesamt rechnet er mit etwa anderthalb bis zwei Jahren Bauzeit und das bei laufendem Betrieb. Der Wildpark soll während der Arbeiten weiter für Besucher geöffnet bleiben. Rund 2,5 Millionen Euro sind insgesamt für das Projekt eingeplant, wie Bauamtsleiter Andreas Boll berichtet. Zuschüsse gibt es unter anderem vom Land und vom Kreis.
„Der Wirtschaftshof soll der Beginn mehrerer Umbauten sein“, berichtet der Bürgermeister. Im weiteren Verlauf sollen weitere neue Gebäude entstehen. Unter anderem soll auch der Eingang, der derzeit versteckt in einer Senke liege, verlegt werden und zwar dorthin, wo aktuell noch der Wirtschaftshof ist. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Wildpark den etwa 3,5 Kilometer langen Außenzaun erneuert. Inhaltlich sollen der Aspekt der Umweltbildung und das Erleben der Natur in Zukunft noch stärker in den Fokus rücken und der Tierpark möchte sich wieder stärker auf heimische Wildtiere konzentrieren.
Umbau im Wildpark Gersfeld – Stadt bereitet Millioneninvestition vor
