Anzeige 10.07.2026

Georgische Küche im Herzen Fuldas – „Tabla“ neu eröffnet

Fulda (st) – Traditionelle georgischen Speisen, verschiedene Weine aus dem Kaukasus und mehr in der Fuldaer Innenstadt: Betreiber David Kalandia hatte gemeinsam mit einem Kollegen am 20. Juni, sein Restaurant „Tabla“ in der Straße Am Stockhaus eröffnet.

Foto: Stephanie Trapp

Kalandias Kollege, Herr Tchutchulashvili, selbst hat in Georgien acht Jahre lang ein Restaurant geführt und wollte sich in Deutschland damit selbstständig machen, nachdem er hier bis 2005 studiert hatte. Zwischendurch war er wieder in Georgien und ist nun seit drei Jahren wieder in Deutschland. Kalandia lebt seit 2001 in Deutschland und ist eigentlich Dolmetscher. Tchutchulashvili hatte ihn gefragt, ob er bei dem Projekt mitmachen würde. „Für mich gehört da Vertrauen dazu“, wie Kalandia erzählt. Er fügt hinzu: „Wir sind seit über 20 Jahren befreundet, das ist schon familiär.“

„Es gab noch kein georgisches Restaurant in der Region“, teilt der Inhaber mit. Traditionelle Aromen, herzliche Gastfreundschaft und unvergessliche georgische Abende gibt es seit wenigen Tagen in der Innenstadt von Fulda. Das Restaurant verfügt über 45 Sitzplätze im Innenbereich und 25 Sitzplätze im Außenbereich. „Essen ist mehr als eine Mahlzeit – es ist ein Fest“, wie die beiden Inhaber auf ihrer Homepage angeben. Neben klassischen Gerichten wie einer Gemüsesuppe oder einem Salat hat die georgische Küche aber noch viel mehr zu bieten, zum Beispiel Kubdari – einen Hefeteig, der mit Rind- und Schweinefleisch gefüllt und mit georgischen Gewürzen verfeinert ist. Auch die Walnusspaste ist etwas Besonderes, „da die Walnuss typisch für Georgien ist“, erklärt Kalandia.

Im „Tabla“ wird die Tradition der georgischen Supra nach Fulda gebracht. Die Supra ist ein zentraler Bestandteil der Kultur und steht für ein traditionelles georgisches Festessen. Für die Gastgeber sei jeder Gast ein Geschenk Gottes, und jedes Gericht sowie jede geöffnete Flasche ein Zeugnis ihrer Gastfreundschaft. Bei der Gestaltung der Speisekarte wurde vor allem darauf geachtet, alles täglich frisch zuzubereiten. Auf Anfrage können zudem Allergene berücksichtigt werden, auch saisonale Änderungen sind möglich. „Wir wollen keine Massenproduktion“, so Kalandia – der Fokus liege auf regionalem Fleisch.

„Wir bieten auch georgische Weine an, denn Georgien ist für eine der ältesten Weinkulturen bekannt“, erklärt Kalandia gegenüber Osthessen-Zeitung. „Seit 8000 Jahren werden Qvevri in die Erde eingelassen, um die Weine reifen zu lassen“, heißt es vom Restaurant. Angeboten werden acht Weine aus der Heimat: „Georgien hat über 2000 verschiedene Rebsorten“, wie Kalandia erklärt. Neben georgischen Weinen werden auch typisch georgische Limos angeboten, beispielsweise mit dem Estragon-Kraut.

Aktuell besteht das Team aus zwei Köchen, einer Kellnerin und einer Aushilfe, die die Gäste rundum verwöhnen. Die beiden Inhaber werben damit, das Essen so zu kochen, wie es ihre Großmütter getan haben: langsam, mit Hingabe und vor allem mit einem zusätzlichen Stuhl am Tisch. Mit Gerichten zum Teilen, großzügig eingeschenktem Wein und gelebter Gastfreundschaft ist im „Tabla“ jeder Gast herzlich willkommen.

 

 

Immer ganz schnell informiert mit unseren Push-Nachrichten oder über unseren WhatsApp-Kanal - Registrierung hier:  https://whatsapp.com/channel/0029VaCj4vq3GJP18XQ5Ng2r

Zu den Push-Nachrichten:  Wir haben eine App, über die wir die Push-Benachrichtigungen für die iPhone- und iPad-Besitzer verschicken. Damit werden dann auch alle iOS-Nutzer sofort informiert.  Die Osthessen-Zeitung-App bekommen Sie im App-Store zum kostenlosen Download.

 

„Tabla“ neu eröffnet. Fotos: Stephanie Trapp, privat