Lokales FD 16.07.2026

Führung durch Fulda auf den Spuren von Architekt Sep Ruf

Fulda (pm/gü) – Sep Ruf, ein Münchner Architekt (1908-1982), der als prägende Figur der deutschen Nachkriegsarchitektur angesehen wird, kam in den 1960er Jahren nach Fulda. Fulda war damals eine kleine Stadt im Zonenrandgebiet. Ruf war zu dieser Zeit der „Haus- und Hofarchitekt“ der jungen Bundesrepublik, unter anderem baute er den Kanzlerbungalow in Bonn und zusammen mit Egon Eiermann den Deutschen Pavillon zur Weltausstellung in Brüssel.

Das Karstadtgebäude 2018 (oben) und in den 1960er Jahren (unten). Fotos: Stadt Fulda.

Aber kam so jemand nach Fulda? Lockte ihn die Herausforderung, in dieser Zeit des Aufbruchs, moderne Architektur im historischen Umfeld zu gestalten? Was sind seine Bauwerke und welche Spuren hat er in der Stadt hinterlassen? Diesen und weiteren Fragen will eine Führung der Städtischen Volkshochschule am Freitag, 24. Juli, um 17 Uhr auf den Grund gehen. Leiterin Ursula Wuttke sagt: „Gehen Sie mit auf Entdeckungsreise und sehen Sie, wie er Fulda nachhaltig verändert hat.“ Treffpunkt ist am Obelisken auf dem Platz Unterm Hl. Kreuz vor dem Hauptportal der Stadtpfarrkirche. Die Gebühr beträgt fünf Euro.