Im Rahmen des Festes bot sich den Besuchern die Möglichkeit, das Museum als lebendigen Ort der Begegnung zu erleben und die Vielfalt der lokalen Kooperationen kennenzulernen. Stadtverordnete Martina Sauerbier begrüßte alle Besucher und stellte Sander vor. „Er hat gemeinsam mit Ute Schneider die Ausstellung wieder aktualisiert. Aktualisiert kann man hier vielleicht nicht sagen, sondern verändert“, sagte Sauerbier.
In den vergangenen zwölf Monaten hatte sich Sander mit den Exponaten aus der Sammlung Jürgen Blum auseinandergesetzt und daraus gemeinsam mit Museumsleiterin Ute Schneider die neue Dauerausstellung konzipiert. „Ich danke Ihnen, Frau Schneider, für die wunderbare Zusammenarbeit“, sagte Sander. Auch Schneider hieß alle Besucher herzlich willkommen und bedankte sich bei Sander für die Zusammenarbeit. „Ich habe einen ganz neuen Blick auf die Sammlung erhalten“, sagte Schneider.
Die Ausstellung zeigt rund 100 ausgewählte Kunstwerke – von Skulpturen bis hin zu Bildern – und bietet einen vielfältigen Querschnitt. Themenschwerpunkte der Ausstellung sind neben „Flächen in Farbe und Raum“ sowie „Konkrete Farben und Falten“ auch „Konkrete Kunst“ – eine Nische mit vielen Facetten. Neben bekannten Vertreterinnen und Vertretern der konkreten Kunst werden auch weniger bekannte Positionen präsentiert.
Neben den beiden Führungen wurden verschiedene Mitmach-Aktionen angeboten, bei denen insbesondere Familien und Kinder zum Ausprobieren eingeladen wurden. In der Malschule konnten ein Klatschdruck oder ein Druck mit der Gelli-Platte hergestellt werden. Angeboten wurde dies vom IDEA-Kunstverein. Für das leibliche Wohl sorgte der Förderverein Museum Modern Art Hünfeld im Bistro.
