Zahlreiche Besucher waren nach Heufurt bei Fladungen gekommen, um diesen besonderen Moment mitzuerleben. Die letzte Glockenweihe hatte in dem Ort auf den Tag genau am 25. Juli 1949 stattgefunden. 77 Jahre später wurde die Tradition nun erneut mit einem feierlichen Gottesdienst fortgesetzt.
Kirchenpfleger Christian Müller sprach von einem „historischen Meilenstein“ für Heufurt. Die vielen Vorbereitungen rund um das Fest hätten gezeigt, wie groß der Zusammenhalt im Dorf sei. „Danke an alle Helfer, ohne die es nicht möglich gewesen wäre“, sagte auch Marion Krauß, die für die Blumendekoration verantwortlich war.
Auch Landrätin Sonja Rahm war zur Glockenweihe in den Fladunger Ortsteil gekommen. „Die Glocken sind Heimat“, sagte sie mit Blick auf die Bedeutung der neuen Kirchenglocken für die Einwohner. Bürgermeister Gerd Manning betonte: „Der Tag verdient einen Dank. Wir weihen nicht nur Glocken, es ist etwas, was die Generationen begleitet.“
Zwar hätten Glocken keinen wirtschaftlichen Nutzen, doch ihr ideeller Wert sei kaum zu bemessen, sagte Manning. Manuel Kümmeth, der die Organisation des Festes ehrenamtlich übernommen hatte, dankte ebenfalls allen Helfern. Bereits am Mittwoch seien viele Unterstützer gekommen, um beim Aufbau des Festzeltes und bei der Gestaltung des Blumenschmucks mit anzupacken.
