Oliver Hübner (AK M45) absolvierte bei seiner fünften Challenge Roth ein souveränes und konstant eingeteiltes Rennen. Nach einer Gesamtzeit von 10:11:31 Stunden belegte der Athlet von Tri-Force Fulda den 583. Gesamtrang sowie Platz 59 in der Altersklasse M45.
Bereits das Schwimmen war eine besondere Herausforderung, da aufgrund der Wassertemperatur ohne Neoprenanzug gestartet wurde. Hübner absolvierte die 3,8 Kilometer in 1:20:10 Stunden. Trotz eines soliden Schwimmens musste er erhebliche Scheuerstellen im Achselbereich durch seinen Einteiler hinnehmen. Auf der 180 Kilometer langen Radstrecke herrschten teilweise kräftige Windverhältnisse. Davon ließ sich Hübner jedoch nicht aus dem Konzept bringen und konnte seine geplante Leistung über die gesamte Distanz abrufen. Für die Radstrecke benötigte er 5:17:09 Stunden. Den abschließenden Marathon absolvierte er in 3:27:10 Stunden. Bis zu den Anstiegen kurz vor Büchenbach lief er einen konstanten Rhythmus. Dort musste er etwas Tempo herausnehmen, fand auf den anschließenden Gefällestücken jedoch schnell wieder in seinen Schritt und erreichte zufrieden das Ziel.
Im Zielstadion wartete nicht nur eine tolle Stimmung, sondern auch die Familie, die den ganzen Tag an mehreren Punkten motiviert und supportet hatte.
Auch Jannik Hohmeier (AK25) blickte nach einem langen Renntag auf eine erfolgreiche Premiere mit persönlichem Erfolg zurück. Er erreichte das Ziel nach 11:21:41 Stunden, belegte Platz 1387 der Gesamtwertung sowie Platz 140 in seiner Altersklasse und stellte dabei eine neue persönliche Bestzeit auf.
Das Schwimmen ging Hohmeier bewusst kontrolliert an und verließ nach 1:15:43 Stunden den Main-Donau-Kanal. Nach einer ersten Wechselzeit von 4:27 Minuten fühlte er sich auf der ersten Hälfte der Radstrecke ausgesprochen stark. Auch das gemeinsame Rennen mit Vereinskollegen motivierte zusätzlich. Im weiteren Verlauf machten sich jedoch körperliche Beschwerden bemerkbar, die ihn bis zum Ende der Radstrecke begleiteten. Nach 5:41:06 Stunden auf dem Rad und einer zweiten Wechselzeit von 7:30 Minuten startete er in den Marathon. Bis etwa Kilometer 30 lief es sehr gut, ehe die anspruchsvollen Anstiege und langsam nachlassende Energiereserven ihren Tribut forderten. Den Marathon beendete er in 4:12:58 Stunden. Umso größer war die Freude über den Zieleinlauf: „Das Finish im Stadion war einfach geil“, fasste Hohmeier seine Eindrücke zusammen. Besonders stolz zeigte er sich darüber, den Wettkampf trotz eines schwierigen Tages erfolgreich beendet und gleichzeitig eine neue Bestzeit erreicht zu haben. Ein besonderes Lob richtete er an die Organisatoren und die vielen Zuschauer: Die perfekte Organisation, die Festival-Stimmung entlang der Strecke und der überwältigende Support machten die Challenge Roth erneut zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Ebenso hob er den Teamgeist hervor: Gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten von Tri-Force Fulda an den Start zu gehen, gemeinsam zu leiden und anschließend den Erfolg zu feiern, sei ein ganz besonderes Erlebnis gewesen.
Zum Abschluss wurde noch an der „Finish-line“ Party im Zielstadion teilgenommen, bei der traditionell die Profisieger die letzten Agegrouper im Ziel in Empfang nehmen und ihnen die wohlverdiente Medaille um den Hals hängen, bevor eine Laser-/ Pyro- / Drohnenshow die Veranstaltung beendete.
