Die großzügige Fläche bietet Schülerinnen und Schülern künftig Raum für Inline-Skating, Tischtennis oder Zumba. Tragende Säulen werden mit Schutzmatten gesichert, Rolltreppen durch deckenhohe Netze abgetrennt. Auch eigene Umkleidebereiche und vollständig renovierte Sanitäranlagen schaffen die nötige Infrastruktur für den Schulsportbetrieb.
„Unsere Schule wächst von Jahr zu Jahr. Mit der neuen Fläche im Konzepthaus Karl können wir uns ausdehnen. Mitten in unserer Stadt, fußläufig erreichbar. Das ist ein echter Glücksfall für uns.“, räumt Franco Gargano, Direktor des Bildungsunternehmens, begeistert ein. „Was vor wenigen Wochen für viele noch kaum vorstellbar schien — Sportunterricht und Sprachkurse in einem Kaufhaus — wird mit dem Beginn des neuen Schuljahres Realität“, ergänzt Inhaberin Monika Jordan.
Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld unterstützt das Projekt ausdrücklich: „Die Innenstädte müssen sich wandeln, und das Thema Bildung steht für mich an oberster Stelle für eine modernere, attraktive Stadt der Zukunft. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie wir vorhandene Fläche sinnvoll und zukunftsorientiert nutzen können.“
Auf derselben Etage ergänzt die Sprachschule inlingua Fulda ihren bisherigen Standort in der Rabanusstraße um zwei neue Unterrichtsräume für Integrationskurse. Für viele Zugewanderte in Fulda bedeutet das einen echten Neuanfang. Das Konzepthaus Karl wird zum Ort, an dem Bildung als Brücke zwischen Menschen erlebt wird.
An Planung und Umsetzung beteiligt sind Architektin Annalena Martini sowie die Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Fulda (SEG), Daniel Freidhof und Frank Volmer. Als städtische Tochtergesellschaft ist die SEG Eigentümerin der ehemaligen Kaufhaus-Immobilie und kümmert sich unter anderem um die Vermarktung, Vermietung und Neugestaltung der Flächen. „Für uns als SEG ist das Bildungsunternehmen Dr. Jordan ein weiterer Partner in der Karl-Konzepthaus-Familie. Das Beispiel zeigt, wie flexibel und kreativ wir bei der Gewinnung neuer Akteure vorgehen - von Gastronomie, Hessentag, Verkauf, Kultur, Ausstellung, Freizeitgestaltung sowie Bildungsangeboten. Frei nach unserem Motto: Im Karl ist (fast) alles möglich. Bringe Deine Idee auf unsere Flächen“, betont SEG-Geschäftsführer Frank Volmer.
