Lokales FD 21.07.2026

Bonifatiuswerk fördert 13 Projekte im Bistum Fulda mit 156.000 Euro

Fulda (pm/sim) – Das Bonifatiuswerk hat im Jahr 2025 insgesamt 13 Projekte im Bistum Fulda mit einer Fördersumme von rund 156.000 Euro unterstützt. Gefördert wurden Maßnahmen aus den Bereichen Verkehrshilfe, Bauhilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie Glaubenshilfe.

Zu den geförderten Projekten im Bistum Fulda zählte auch ein solcher BONI-Bus. Der Pfarrei Heilig Kreuz in Frankfurt-Bergen-Enkheim wurde ein Zuschuss in Höhe von 27.000 Euro für die Anschaffung bewilligt. Foto: Bistum Fulda (Archiv)

Zu den größten Einzelprojekten zählt der barrierefreie Zugang zur Stadtpfarrkirche Mariae Namen in Hanau, der mit 50.000 Euro bezuschusst wurde. Weitere 27.000 Euro erhielt die Pfarrei Heilig Kreuz in Frankfurt-Bergen-Enkheim für die Anschaffung eines BONI-Busses.

Unterstützt wurde auch das Projekt „SpiriBOW“ im Bonifatiuskloster Hünfeld. Das erlebnispädagogische Angebot verbindet Bogenschießen mit spirituellen Impulsen und richtet sich insbesondere an Menschen, die bislang wenig Berührung mit Kirche hatten. Dafür stellte das Bonifatiuswerk 4000 Euro bereit.

Bundesweit förderte das Bonifatiuswerk im vergangenen Jahr unter dem Leitmotiv „Solidarität und Unterstützung in Krisenzeiten“ Projekte in Höhe von 11,7 Millionen Euro. Damit stieg die Fördersumme im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,3 Millionen Euro beziehungsweise 13,2 Prozent. Insgesamt wurden 989 Projekte in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora unterstützt – Regionen, in denen Katholikinnen und Katholiken ihren Glauben als Minderheit leben.

Zudem startet das Bonifatiuswerk mit „SPIRIT EXPO|SURE“ ein neues internationales Austausch- und Begegnungsprogramm für pastorale Mitarbeitende sowie engagierte Ehrenamtliche. Bewerbungen sind noch bis 15. September 2026 möglich. Teilnehmen können Interessierte aus Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Norwegen und Schweden.

Ziel des Programms ist es, Erfahrungen aus unterschiedlichen Diaspora-Kontexten auszutauschen und neue Impulse für eine missionarische, synodale und lebensnahe Pastoral zu entwickeln. Vorgesehen sind unter anderem Hospitationen in pastoralen Einrichtungen, Gespräche mit Haupt- und Ehrenamtlichen, Begegnungen mit kirchlichen Verantwortungsträgern sowie Einblicke in die Familien-, Jugend- und Sozialpastoral. Die Ergebnisse des Programms sollen beim Katholikentag 2028 in Paderborn vorgestellt und diskutiert werden.